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Projekt Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD)

Hochstraße 12 | 48151 Münster

Die Fachstelle Jugendarbeit und Sexualpädagogik bietet seit 2019 ein Projekt zum Thema Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) an. Unter dem Begriff FASD wird ein ganzes Spektrum von Folgeerscheinungen zusammengefasst, die auf den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft zurückzuführen sind. Es richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab dem Schulklasse 10, die bereits erste Erfahrungen mit Drogen, insbesondere Alkohol hatten, die Erfahrungen mit Beziehungen sammeln konnten und bereits in den Anfängen ihrer Lebensplanung stecken. Der Fokus des Projekttages liegt in der Reflexion der aktuellen Lebenswelt, der Information über die Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens, dem Einfluss von tradierten Rollenbildern und folglich den Erwartungen von außen.

Eine Terminvergabe erfolgt nach telefonischer Absprache.

Öffnungszeiten

Freitag
9 bis 13 Uhr
Alexander Daum Leitung
Hochstraße 12 48151 Münster
Telefon
0251 779435
Telefon
0173 5455570
Carolin Heuwerth Ansprechperson
Hochstraße 12 48151 Münster
Telefon
0251 779439
Telefon
0251 779435

Schwerpunkte

Im Fokus des Projekts steht die Verantwortung für den eigenen Körper sowie die eigene und die Gesundheit anderer Menschen. Das Projekt stärkt das Verantwortungsbewusstsein, fördert die Selbstreflexion und beugt in diesem Zusammenhang Tabus, Scham, sozialen Druck und Stigmatisierungen vor.

Verantwortungen vor, während und nach Schwangerschaften sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der ebenfalls nicht-schwangere Partner:innen Verantwortung beitragen sollten. Bezüglich des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft bestehen viele Vorurteile, Mythen und Falschwissen. Dem entgegen steht das Interesse der Jugendlichen, mehr über das Thema und dessen Auswirkungen zu erfahren. Gesellschaftliche Stigmata gegenüber Alkohol konsumierenden Schwangeren können zu Scham- und Schuldgefühlen und folglich zu einer Ablehnung von Hilfs- und Beratungsangeboten führen. Das Projekt soll dem entgegen wirken und werdende Mütter mitsamt Partner:innen unterstützen.

Besonderheiten

Das Projekt kann als Online-Seminar durchgeführt werden.