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Offener Treff Queer von Hier !

Rappaportstraße 12 | 45768 Marl

Queer von Hier! - Das sind wir! - ist ein offenes Treffangebot für junge LSBTIAQ* Menschen zwischen 14 - 26 Jahren.

Während der Öffnungszeiten können die Jugendlichen gemeinsam ihre Freizeit verbringen, sich austauschen und Kontakte knüpfen. Die Jugendlichen können auf unterschiedliche Weise kreativ werden, Bücher lesen oder leihen in unseren gemütlichen Leseecke, Musik hören, Gesellschaftsspiele spielen, kochen, backen - alles kann, nichts muss! Zudem besteht ein kostenloses Beratungsangebot, welches die jungen Menschen für sich nutzen können.

Außerhalb der Öffnungszeit finden zudem Projekte, Aktionen und Ausflüge statt z.B. zu CSDs (Christopher Street Days), IDAHOBIT* (Internationaler Tag gegen Queerfeindlichkeit), Coming Out Day und viele mehr.

LSBTIAQ* steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*gender, Inter*geschlechtlich, Asexuell und Queer. Das * Sternchen soll darüber hinaus das Spektrum an sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten inkludieren.

Öffnungszeiten

Dienstags
16.00 bis 19.30 Uhr
Donnerstags
16.00 bis 19.30 Uhr

Josephine Schieblon Ansprechperson
Rappaportstraße 12 45768 Marl
Telefon
01520 9100927

Schwerpunkte

Queere Jugendarbeit hat das Ziel, junge LSBTIAQ*-Personen in ihrer Selbstbestimmung zu fördern, vor Diskriminierung zu schützen und eine diversitätssensible Öffnung bestehender gesellschaftlicher Strukturen zu bewirken. Hierbei ist die Vermittlung einer vorurteils- und diversitätsbewussten Haltung sowie die intersektionale Sichtweise eine Kernaufgabe, um wechselwirkende Benachteiligungen zu decodieren und diesen zu begegnen. Neben der Netzwerkarbeit und der damit einhergehenden Aufklärungsarbeit adressiert die queere Jugendarbeit konkret junge LSBTIAQ*-Personen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund oder Behinderung und schafft für diese einen Begegnungsort. Durch die Etablierung regelmäßiger Queer-Treffs soll jungen queeren Menschen die Möglichkeit geboten werden, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, ohne Diskriminierung zu erfahren und das Stigma des Andersseins befürchten zu müssen. Eine partizipative Gestaltung der Besucher*innen ist uns besonders wichtig.