Initiative Kurve Kriegen

Ansprechperson

Stefan Bohm

Bild Stefan Bohm

KK Kriminalprävention / Opferschutz

Heilige-Geist-Straße 14

45657 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 - 55 37 89

Mobil: 01 76 - 190 034 12

E-Mail: s.bohm@awo-msl-re.de

oder kurvekriegen.recklinghausen@awo-msl-re.de

Broschüre

Titelbild der Broschüre Kurve Kriegen

Hier können sie die Broschüre der Initiative Kurve Kriegen herunterladen.

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Initiative Kurve Kriegen

Logo Initiative Kurve KriegenKurve Kriegen ist eine kriminalpräventive Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die kriminalitätsgefährdeten Kindern und Jugendlichen hilft, Wege aus der Kriminalität zu finden.

Sie sind noch sehr jung und doch schon auf dem Weg in eine kriminelle Karriere: Mehrfachtatverdächtige Kinder und junge Jugendliche in besonderen sozialen Problemlagen. Bevor solche Entwicklungen Fahrt aufnehmen, beugt die nordrhein-westfälische Polizei gezielt und wirkungsvoll vor. Mit der NRW-Initiative Kurve kriegen hilft sie den jungen Menschen und ihren Familien aus der Kriminalität. Dabei geht die Polizei NRW neue Wege, um Betroffene und Fachleute einzubinden.

Pädagogische Fachkräfte von anerkannten Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe sind mittels Dienstleistungsverträgen in die Arbeit der Polizei eingebunden. Sie sind hochqualifiziert und erfahren im Umgang mit der Zielgruppe. Sie haben ihren Arbeitsplatz in den Polizeibehörden. Dort steht ihnen ein kompetenter und erfahrener Kriminalbeamter als Teampartner zur Seite. Ein Konzept, dass sich bewährt hat. Kurze Wege und ein schneller Austausch sind so jederzeit gewährleistet. Die pädagogische Fachkraft ist tagesaktuell über die Teilnehmer informiert und kann flexibel auf Veränderungen, z. B. neue Taten, reagieren.

Für den Kreis Recklinghausen kooperiert die AWO mit der Polizei und stellt hier das pädagogische Fachpersonal.

Die pädagogischen Fachkräfte fungieren als Bindeglied zum Jugendamt und weiteren Kooperationspartnern wie z. B. Schulen. Sie koordinieren die Netzwerkarbeit und erstellen unter Berücksichtigung aller Aspekte, z. B. Planungen und Anregungen des Jugendamtes, ein passgenaues kriminalpräventiv wirkendes Angebot für die Kinder, Jugendlichen und deren Familien.

Die pädagogischen Fachkräfte schöpfen aus einem reichhaltigen pädagogischen und kriminalpräventiven Angebot lokaler Anbieter. Damit steht ihnen ein umfangreicher so genannter Baukasten an Maßnahmen zur Verfügung, der aus Elementen wie Kompetenztrainings (z.B. Coolnesstrainings oder Elterncoachings), integrativen Angeboten (z. B. Lernhilfe, Sprach- und Sportkurse), freizeitpädagogische Angeboten und weiteren wie z. B. Sucht- oder Schuldenberatung besteht. Wichtig dabei: Auf die Passung kommt es an! In manchen Fällen helfen bereits einzelne Maßnahmen, in anderen orchestriert die pädagogische Fachkraft ein ganzes Bündel solcher Hilfen.

Ein wichtiges Anliegen der Initiative ist, neben der Arbeit mit jungen Tätern, auch der Aspekt des Opferschutzes. Mit jedem jungen Menschen, der von Kurve kriegen weniger oder keine Straftaten mehr begeht, sinkt zwangsläufig die Zahl der Opfer und der allgemeinen Folgekosten, die durch Kriminalität entstehen.

Im Kern besteht die Zielgruppe aus Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren, die mindestens ein Gewaltdelikt oder drei Eigentumsdelikte begangen haben und deren Lebensumstände von so vielen Problemen belastet sind, dass ein dauerhaftes Abgleiten in die Kriminalität droht.

Die Teilnahme an der Initiative Kurve kriegen ist ausschließlich freiwillig und für die Teilnehmer und ihre Familien mit keinerlei Kosten verbunden.



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