Schulverweigerung - Die 2. Chance

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Monika Janczek

Bild Monika Janczek

Rappaportstraße 8

45768 Marl

Tel.: 0 23 65 - 953 98 21

Mobil: 01 76 - 190 033 24

Fax: 0 23 65 - 953 98 22
E-Mail: m.janczek@awo-msl-re.de

Hannah Schilling

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Rappaportstr. 8

45768 Marl

Tel.: 0 23 65 - 953 98 21

Mobil: 01 76 - 190 034 50

Fax: 0 23 65 -953 98 22

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Schulverweigerung - Die 2. Chance - Projekt der Jugendsozialarbeit

zweitechance

Das Projekt richtet sich an Schüleri*innen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die sich im 6. bis 9. Schulbesuchsjahr befinden und die Schule verweigern.

Unter dem Begriff Schulverweigerung verstehen wir das Verhalten junger Menschen, die teilnahmslos im Unterricht sitzen oder entschuldigt dem Unterricht fern bleiben, ihr Fehlen aber nicht mehr nachvollziehbar ist (passive Verweigerung). Genauso gehören Jugendliche, deren auffälliges und störendes Verhalten im Unterricht eine Beschulung nicht mehr möglich macht oder die dem Unterricht unentschuldigt fern bleiben, zu den Schulverweigerern (aktive Verweigerung).

Jeder kann uns eine*n Schüler*in, von dessen Schulverweigerung er Kenntnis hat, melden. Die Schüler*innen können sich auch gerne selbst an uns wenden. Die Teilnahme an dem Projekt beruht auf freiwilliger Basis. Ein fortlaufender Einstieg ist möglich.

Projektplätze

Insgesamt verfügt das Projekt über 15 Plätzen für Schüler*innen der folgenden Marler Schulen:

  • Heinrich-Kielhorn-Förderschule
  • Katholische Hauptschule
  • Martin-Luther-King-Gesamtschule
  • Willy-Brandt-Gesamtschule
  • Ernst-Immel-Realschule

Wir streben die Reintegration der jugendlichen Schulverweiger*innen innerhalb von 12 Monaten in das Regelschulsystem an. Dabei versuchen wir zunächst, die Jugendlichen an ihrer Schule in ihre Ursprungsklasse zu reintegrieren.

Projektinhalt

Jede*r Schüler*in wird von einer Case Managerin außerhalb der Schulzeit begleitet, um gemeinsam mit dem Elternhaus und der Schule die Ressourcen des*r Schüler*in zu stärken, damit diese*r wieder erfolgreich und selbstständig am Schulleben teilnehmen kann.

Das Angebot umfasst:

Case Management

  • Eltern und Familienarbeit
  • Lerncoaching
  • Beratung von Eltern, Schulen und außerschulischen Institutionen
  • Begleitung und Vermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten im sozialen Netzwerk, wie Beratungsstellen und Freizeitangebote
  • Krisenintervention

Projektklasse

Die Projektklasse dient als Instrument der Krisenintervention für Jugendliche, die bereits seit geraumer Zeit nicht mehr in der Schule waren oder sich während des Unterrichtes derart unangemessen verhalten, dass eine Regelbeschulung nicht mehr möglich ist. Die Schüler*innen in der Projektklasse werden von sozialpädagogischen Fachkräften außerschulisch betreut. Das Hauptaugenmerk liegt dabei nicht in der Vermittlung von Schulwissen, sondern darin, die Jugendlichen wieder in eine Tagesstruktur einzubinden und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, sich in ihrem sozialen und emotionalen Verhalten weiterzuentwickeln sowie den Spaß am Lernen wieder zu entdecken.

Teamfoto 2.Chance

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