StartPunkt Castrop-Rauxel

Leitung

Carola Riechmann

Carola Riechmann

Bahnhofstraße 262

44579 Castrop-Rauxel

Tel.: 0 23 05 - 35 24 94

Fax: 0 23 05 - 35 24 95

E-Mail: c.riechmann@awo-msl-re.de

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StartPunkt Castrop-Rauxel

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Die ambulante Erziehungshilfe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist bereits seit 1986 ein fest etabliertes Jugendhilfeangebot in Castrop-Rauxel. Sie zeichnet sich durch ein für den Einzelfall organisiertes Hilfsangebot aus und befindet sich in der kontinuierlichen fachlichen Weiterentwicklung. Als intensive ambulante Hilfe arbeitet sie sowohl krisenintervenierend und präventiv als auch langfristig stabilisierend. Wertschätzung und Respekt gegenüber unterschiedlichen Lebenswelten stellt, wie auch die Ressourcenorientierung (Orientierung an den Stärken der Familie), die Basis für die gemeinsame Arbeit, für das Erlernen neuer Fähigkeiten und das Erreichen neuer Ziele dar.

Neue Projekte in der ambulanten Erziehungshilfe, die den veränderten Hilfebedarfen angemessen Rechnung tragen, werden in der engen Kooperation mit dem Jugendamt entwickelt und in das Netz der Hilfen integriert.

Leistungsprofil

  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Erziehungsbeistandschaft
  • Re-Integrationsprojekt

Diese Hilfen werden für den jeweiligen Einzelfall im Rahmen der Hilfeplanung individuell ausgestaltet und haben die Verbesserung der Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern- und Jugendlichen zum Ziel.

Sozialpädagogische Familienhilfe

Zielsetzung

  • Aktivierung der Selbsthilfepotentiale der Familie
  • Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Verbesserung der Kommunikationsmuster
  • Nutzung der Netzwerke im Umfeld der Familie

Umsetzung

  • Aktive Förderung des Erziehungsverhaltens der Eltern
  • Förderung des Zusammenlebens der Familienmitglieder
  • Unterstützung der Entwicklung einer geeigneten Tagesstruktur
  • Anregung der Kommunikationsfähigkeit innerhalb und außerhalb der Familie
  • Praktische Hilfestellung im Umgang mit Institutionen und sozialen Systemen

Erziehungsbeistandschaft

Zielsetzung

  • Bessere Bewältigung der entwicklungsspezifische Probleme
  • Entwicklung der Persönlichkeit und Stärkung der Verselbständigung
  • Verbesserung der eigenverantwortlichen Lebensführung und der Entscheidungsfähigkeit

Umsetzung

  • Klärung der Bedürfnislage des*der Hilfeempfänger*in
  • Aufbau einer tragfähigen, persönlichen Beziehung, die die relevanten Lebensbezüge respektiert.
  • Förderung des Selbstwertgefühls
  • Praktische Hilfestellung im Umgang mit Behörden und sozialen Systemen

Re-Integrationsprojekt

Zielsetzung

  • Klärung der Lebenszusammenhänge von fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen
  • Entwicklung einer langfristigen Perspektive, die von allen Beteiligten getragen wird.
  • Stärkung der relevanten Beziehungen
  • Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen

Umsetzung

  • Intensive Erfassung der Problemstellung in der Ursprungsfamilie
  • Aktives Einbeziehen des zu aktivierenden Potential der Familie in den Hilfeprozess und Prüfung seiner Tragfähigkeit im Hinblick auf die Erziehungsverantwortung
  • Förderung der Arbeit mit dem gesamten relevanten Beziehungssystem des Kindes/Jugendlichen (Einrichtung, Familie und andere)
  • Begleitung des Kindes/Jugendlichen und der Familie bei der Neustrukturierung und bei der Entwicklung von geeigneten Kommunikationsmustern
  • Vorhalten eines zeitlich flexiblen und intensiven Betreuungsangebots

Unser Team

Das Team des StartPunktes in Castrop-Rauxel setzt sich aus 8 pädagogischen Fachkräften zusammen, die über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit stark belasteten Familien verfügen: 2 Diplom-Pädagog*innen, 3 Sozialpädagog*innen und 3 Erzieher*innen mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen (familientherapeutisch, heilpädagogisch) nehmen kontinuierlich an weiterqualifizierenden Fortbildungen teil, um den sich verändernden Anforderungen in der Praxis adäquat zu begegnen. Kollegiale Fallberatung ist ebenso wie fortlaufende Supervision ein fester Bestandteil der professionellen Arbeit.

Die intensive Beratung, Begleitung und Unterstützung der Familien, die von den Fachkräften durchgeführt wird, wird ergänzt durch zielgerichtete Gruppenangebote, die sich an den konkreten Problemlagen in den Familien orientieren (zum Beispiel Mutter-Kind-Gruppe, Mädchengruppe, Malgruppe). Diese Gruppenangebote stellen ebenso wie gemeinsame Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Feiern soziale Lernfelder dar, die von den Familien aktiv genutzt werden und die Entwicklungsprozesse in den Familien aktiv unterstützen.

Von zentraler Bedeutung in der ambulanten Erziehungshilfe ist außerdem ein gut funktionierendes Netzwerk. Nur so kann den Problemlagen in den Familien angemessen begegnet werden. Dann ist es in der Arbeit möglich, Familien dauerhaft Zugang zu anderen Betreuungs- und Hilfsangeboten zu sichern, die wiederum der Entlastung, der Stabilisierung dienen und die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder positiv unterstützen.

Die enge Kooperation mit Kinderärzt*innen, Hebammen, Frühförderungen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen und anderen wird aus diesem Grund von uns intensiv gestaltet. Im Rahmen dieser Kooperationen werden auch die Ressourcen aller Netzwerkpartner gebündelt und für die Hilfesuchenden nutzbar gemacht.



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