Wohnstätte Rheine

Leitung

Christiane Lux

Bild Christiane Lux

Surenburgstraße 133-135

48429 Rheine

Tel.: 0 59 71 - 98 89 11

Fax: 0 59 71 - 98 89 20

E-Mail: c.lux@awo-msl-re.de

 

Welklinghove 7

48431 Rheine

Tel.: 0 59 71 - 80 26 410

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Wohnstätte Rheine

Auftrag und Zielsetzung

Die Wohnstätte Rheine der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bietet 40 Personen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen sowie mit psychischen Erkrankungen ein differenziertes Wohnangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner*innen angepasst ist. Zudem hält die Wohnstätte Welkinghove ein Krisen- oder Kurzzeitzimmer bereit.

Die Wohnstätten ermöglichen, dass Menschen mit geistiger Behinderung, körperlichen und komplexen Behinderungen lernen, ein selbstständiges und unabhängiges Leben zu führen. Auftrag und Ziel der Wohnstätte ist es, den hier lebenden Menschen ein Höchstmaß an Lebens- und Wohnqualität zu bieten. Dabei ist unsere Arbeit grundlegend inklusiv ausgerichtet und unterstützt die Gedanken des Normalisierungsprinzips, der Selbstbestimmung, der Teilhabe und der Hilfe zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen der Mensch und seine Individualität. Den Nutzer*innen der Wohnstätte soll ermöglicht werden, so viel Entwicklungsmöglichkeit und Selbstständigkeit zu erlernen und auch zu erfahren, wie es die jeweilige Behinderung zulässt.

Leitgedanken

Die Nutzer*innen der Wohnstätten werden in ihrer Individualität mit allen Stärken und Schwächen, mit ihren Haltungen und Eigenschaften und mit allen Gefühlen angenommen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe. Die Mitarbeiter*innen unterstützen die Nutzer*innen in ihren Möglichkeiten bei der Entdeckung und Nutzung ihrer Ressourcen, um das Leben zu führen, das ihrer Persönlichkeit und ihren Vorstellungen entspricht.

Inhaltlich wird untere anderem mit dem Bezugsbetreuungssystem gearbeitet - jede Nutzer*in hat eine feste Ansprechperson für verschiedene Unterstützungsleistungen. Anhand der vorhandenen Fähigkeiten wird jedem*r Nutzer*in eine individuelle Hilfeplanung formuliert. Diese umfasst die Föderung der lebenspraktischen, kognitiven und psychosozialen Fähigkeiten.

Die Mitwirkung und Mitgestaltung der Nutzer*innen im Wohnalltag erfolgt über den Bewohnerbeirat. Der Bewohnerbeirat hat das Recht Anträge zu stellen, um eine Verbesserung oder Änderung der Leistungen für alle Nutzer*innen zu erreichen. Er kann Beschwerden oder Anregungen der Mitnutzer*innen annehmen und diese mit der Einrichtungsleitung besprechen.

Struktur der Einrichtungen

Die Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen ist Träger der Wohnstätten Rheine. Diese bietet insgesamt 40 Menschen in zwei Wohnstätten ein Zuhause zudem bieten wir einen Kurzzeitwohnplatz an. Weiterhin ist die Tagesstruktur Ying und Yang als eine eigene Organisationseinheit räumlich in der Wohnstätte Welkinghove angegliedert.

Wohnstätte Surenburgstraße

Dieses Wohnhaus erstreckt sich über 3 Etagen und verfügt über insgesamt 20 Einzelzimmer für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Jeweils zwei Bewohner*innen teilen sich ein Badezimmer. Acht Einzelzimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer. Jeder der drei Wohnbereiche ist mit einem separatem Wohn- und Essbereich ausgestattet, der für die gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung steht. Im Untergeschoss des Hauses befindet sich ein Pflegebad und ein weiterer Raum für Gemeinschaftsveranstaltungen. Der anliegende große Garten kann ebenfalls für gemeinschaftliche Aktionen genutzt werden.

Eine direkt vor der Wohnstätte liegende Bushaltestelle mit sehr guter Anbindung bietet den Nutzer*innen Tag und Nacht an allen Tagen des Jahres eine gute Erreichbarkeit.

Wohnstätte Welkinghove

Die Wohnstätte Welkinghove erstreckt sich über 2 Etagen. Sie bietet 20 Einzelzimmer mit integriertem Badezimmer und einem zusätzlichen Kurzzeitpflegeplatz für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen an. Jeder der beiden Wohnbreiche verfügt über einen großzügen Wohn- und Essbereich, der für die gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung steht. Im Obergeschoss befindet sich ein zentrales Pflegebad.

Die Innenstadt ist fußläufig zu erreichen und bietet daher viele Möglichkeiten zur Teilhabe am sozialen Leben.

Das Haus ist barrierefrei. Die Betreuung durch die Mitarbeiter*innen ist Tag und Nacht an allen Tagen des Jahres gewährleistet.

Tagesstruktur Ying und Yang

Die Tagesstruktur Ying und Yang der Wohnstätte ist ein den Tag strukturierendes Angebot für Erwachsene mit Behinderung.

Wir wollen damit Menschen ansprechen, die (noch) keiner Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen nachgehen können, jedoch Betreuung und Förderung während ihres Tages möchten. Unsere Tagesstruktur ist ein Angebot, dass sich bedarfsorientiert in die Bereiche Beschäftigungstherapie und Mototherapie unterteilt. Die Beschäftigungstherapie dient dem Einstieg zur Erlangung eines strukturierten Tages. Das niederschwellige Angebot richtet sich an die Nutzer*innen der Einrichtung sowie an externe Teilnehmer*innen. Sie erhalten differenzierte und individuelle Hilfestellungen in Form von sinnvoller Beschäftigung und tagesstrukturierender Maßnahmen in verschiedenen Bereichen und bei der Bewältigung des Lebensalltags. Mit Hilfe von tiergestützten Therapieangeboten finden gezielte, effektive und individuelle Förderungen statt, um die Entwicklung einer weitestgehend selbstständigen und selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen. Sie können sich ausprobieren und ein neues, gesundes Verhältnis zu ihren individuellen Fähigkeiten entwickeln.

Aufgaben und Ziele der Tagesstruktur

  • Erhalt kommunikativer und kognitiver Fähigkeiten
  • Inklusive Angebote im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich
  • Erlangen von Sozial- und Fachkompetenzen
  • Wahrnehmen von Bedürfnissen und Wünschen, sinnliche Wahrnehmung durch den Einsatz eines Therapiehundes
  • Stabilisierung des psychischen und physischen Gesundheitszustands.
  • Erlernen oder Erhalten von hauswirtschaftlichen und praktischen Kenntnissen und Fähigkeiten
  • Erkennen der körperlichen Belastbarkeit

Pädagogisches Konzept

Die generellen Ziele der Arbeit in unseren Wohnstätten sind Überwindung, Linderung und Verhütung einer Verschlimmerung von behinderungsbedingten Beeinträchtigungen und die gleichberechtigte Beteiligung des Einzelnen an unserer Gesellschaft unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Den Nutzer*innen soll in unseren Einrichtungen ermöglicht werden, so viel Selbständigkeit und Entwicklungsmöglichkeit zu erfahren und zu erlernen, wie es ihre jeweilige Behinderung zulässt. Wir beziehen die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer*innen und Wohngruppen bezgl. der Lebens- und Wohnbedingungen mit ein. Damit möchten wir ein größtmögliches Wohlbefinden aller und eine Lebenszufriedenheit für die Gesamtheit und den Einzelnen erreichen.

Die Teams der Mitarbeiter*innen setzen sich aus multiprofessionellen Berufsgruppen zusammen.

 



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