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Stadtverband Waltrop

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

Recht herzlichen Dank, dass Sie sich für den Stadtverband der AWO Waltrop interessieren.

 

Wenn Sie noch weitere Informationen erhalten möchten, stehen wir Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung (per Telefon, Fax oder E-Mail). Schön wäre es, wenn Sie mal bei uns vorbeischauen (Bürozeiten, sowie Telefon, Fax oder E-Mail-Daten können Sie dem Impressum entnehmen).

 

Über ein Kontakt mit Ihnen würden wir uns freuen. Es wäre schön, wenn wir Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen begrüßen dürften.

 

Herzenssache. einer_von_den_guten

 

 

AWO in Waltrop - der Stadtverband

Die Stadtverband der AWO hat derzeit 283 Mitglieder.

 

Die AWO wird in zwei Sparten geführt: Hauptamt und Ehrenamt. Im hauptamtlichen Bereich sind bundesweit ca. 145.000 Personen beschäftigt, die Dienstleistungen für Menschen in vielen sozialen Bereichen erbringen (weitere Informationen hierüber auf den Internetseiten der AWO).

 

Ein zweiter Bereich ist das Ehrenamt. Das Ehrenamt ist die Grundlagen einer Demokratie. Das Ehrenamt hilft mit Engagement den verschiedensten Zielgruppen, wie Kindern, Jugendlichen, Eltern, Senioren, Migranten und Menschen mit Behinderungen.

 

Der Stadtverband der AWO in Waltrop wird ausschließlich ehrenamtlich geführt.

Egal ob Sommerfest, Adventsbasar, Weihnachtsfeiern (siehe: Aktuelles / Termine)

und die Abwicklung des vielseitigen Programms (siehe: regelmäßige Termine),

alles wird von engagierten Helfern durchgeführt. Leider sind es zu wenig und deshalb würden wir uns über Unterstützung freuen.

 

Der Vorstand

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hinten, v. l. n. r. :
Harry Mibes, Ulla Gappa, Dorit Metzke, Gerd Bennewitz (verdeckt), Marietheres Hohmann,

vorne, v. l. n. r.:
Marie Anna Mibes,
Christa Schroer, Marianne Masberg, Gertrud Silvanus,,
nicht anwesend:
Regina Bauer, Dominik Schad, Friedhelm Schröer.

 

 

Name

Vorname

Vorsitzende

Masberg

Marianne

stellvertretender Vorsitzender

Mibes

Harry

Kassiererin

Gappa

Ulla

stellvertretender Kassierer

offen

 

Schriftführerin

Hohmann

Marietheres

stellvertretender Schriftführer

Bennewitz

Gerd

BeisitzerinMetzkeDorit

Beisitzerin

Mibes

Marie Anna

Beisitzerin

Schroer

Christa

Beisitzerin

Silvanus

Gertrud

RevisorinBauerRegina
RevisorSchadDominik
RevisorSchröerFriedhelm

 

Wir brauchen Helfer

Wenn Sie Lust daran haben, mit persönlichem Einsatz anderen Menschen eine Freude zu bereiten, dann sind Sie bei uns richtig (rufen Sie doch mal bitte an oder kommen Sie vorbei, wir suchen sozial engagierte Freunde). Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, trauen Sie sich. (Telefon und Bürozeiten: siehe Impressum)

Selbsthilfegruppen werden ebenfalls von uns betreut (siehe: Selbsthilfegruppen).

 

Sie werden wir nachstehend informieren über:

  • Aktuelles / Termine
  • regelmäßige Termine
  • Vorschau
  • Rückblick
  • Gymnastikgruppe / Selbsthilfegruppen
  • Impressum

Aktuelles / Termine

  • 14.11.2015 - Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
  • 22.11.2015 - Adventbasar
  • 06.12.2015 - Frühstücksbuffet
  • 09.12.2015 - Weihnachtfeier (Beginn 15:00 Uhr)
  • 12.12.2015 - Weihnachtfeier (Beginn 15:00 Uhr)

regelmäßige Termine

Montag

Basteln für Haus und Heim

09:00

-

11:00

Uhr

Gymnastik, seniorengerechte Übungen

14:00

-

15:30

Uhr

Spielgruppe

16:00

-

17:00

Uhr

Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs", 14-tägig

16:30

-

18:30

Uhr

Dienstag

Handarbeit, fachkundiger Erfahrungsaustausch

14:00

-

17:00

Uhr

Mittwoch

AWO-Treff, geselliges Beisammensein

14:00

-

18:00

Uhr

Singkreis "Drosseln" altes Liedgut, 14-tägig

17:00

-

18:30

Uhr

Selbsthilfegruppe "MS-Erkrankte", 2. Mittwoch

18:30

-

20:30

Uhr

im Monat

 

 

 

 

Donnerstag

Seniorengruppe, Folklore

14:00

-

17:00

Uhr

Tanzkreis „Kesse Sohle“

18:30

-

20:30

Uhr

Freitag

Katholischer Gottesdienst

am 2. Freitag im Monat, ab 16:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

am 4. Freitag im Monat, ab 11:00 Uhr

Wandergruppe (bei Bedarf)

am 1. Freitag im Monat, ab 17:00 Uhr

Fahrradgruppe (bei Bedarf)

am 3. Freitag im Monat, ab 17:00 Uhr

Sonntag

Frühstück, das sättigenden Sonntagsvergnügen

1. Sonntag im Monat, 09:00 - 13:00 Uhr

 

Bitte beachten Sie auch Termine für unseren weiteren Veranstaltungen, wie Tagesreisen, Feste und jahreszeitlich ausgerichtete Feiern!

 

Vorschau

Frühstücksbuffet

Am Sonntag, den 06.12.2015 gibt es wieder unser leckeres Frühstücksbuffet, bitte anmelden!

 

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 Bei dieser tollen Auswahl findet man immer was leckeres.

 

 

SEPA

SEPA auch bei der AWO Waltrop

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

Ihr habt es bestimmt schon oft genug gehört, ab dem 01.02.2014 gibt es neue Regeln bei dem Zahlungsverkehr und zwar das SEPA-Verfahren.

 

Die Verordnung über dieses europäische Recht / Pflicht ist im März 2012 in Kraft getreten. Ab Februar 2014 können Einzugsermächtigungen nur noch über dieses System vorgenommen werden.

 

In dieser Information ist aufgeführt, was Ihr dazu wissen solltet.

 

Vielleicht könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass vor einiger Zeit von Euren Banken / Sparkassen ein Brief zugestellt worden ist, in dem neue Geschäftsbedingungen ausgeführt waren. Ehrlich gesagt, glauben wir, dass nur wenige den Inhalt begriffen haben. Das war eine Information der Kreditinstitute, um sich für diese neuen Regeln rechtlich abzusichern.

 

IBAN / BIC

 

Was ist IBAN?

IBAN ist eine Kombination aus Ziffern und Buchstaben, die in Deutschland 22 Stellen hat.

Sie beginnt mit dem Länderkennzeichen (in Deutschland: DE),

gefolgt von einer zweistelligen Prüfzahl,

der achtstelligen Bankleitzahl (BLZ)

und der zehnstelligen Kontonummer (ggf. vorne aufgefüllt mit Nullen).

Diese ist auf dem Kontoauszug aufgeführt, bzw. man kann sie bei der Bank erfahren.

 

Was ist BIC?

BIC (Abkürzung für Bank Identifier Code) ist eine international gültige Bankleitzahl mit acht oder elf Stellen. BIC wird ab Februar 2016 entfallen.

 

Die beiden Begriffe werden uns zukünftig im Zahlungsverkehr begleiten.

 

Was bedeutet das für den „Normalverbraucher“?

 

Bis Februar 2016 kann man seine Überweisungen / Bankgeschäfte wie bisher vornehmen, jedoch empfehlen wir, sich schon rechtzeitig über die neuen Bedingungen zu informieren.

 

In der letzten Zeit habt ihr sicher schon Post vom Rententräger, den Versicherungen, Firmen, bzw. Behörden Informationen über diese Umstellung erhalten. Das ist aus rechtlichen Gründen notwendig. Deshalb auch unsere Information.

 

Was bedeutet das für das „AWO-Mitglied“?

 

Betroffen davon sind nur diejenigen, die den Beitrag per Einzugsverfahren vornehmen.

 

Was hat die AWO Waltrop bisher unternommen?

 

Die AWO Waltrop nutzt für die Mitgliederverwaltung und den Einzug der Beiträge das System „SPG-Verein“, hier wurden Umstellungen und Anpassungen notwendig. Diese wurden bereits durchgeführt, so dass wir jetzt schon in der Lage sind, den Einzug (entsprechend der neuen Bedingen) im SEPA-Verfahren vorzunehmen.

 

Mit dem Einzug des Beitrags für das 2. Halbjahr 2013 wurdet Ihr darüber informiert, dass sich beim nächsten Einzug etwas ändert.

 

In den nächsten Tagen erhaltet Ihr eine Einladung für die Weihnachtsfeiern. Hier bekommt Ihr, sofern Ihr eine Einzugsermächtigung habt, einen Brief mit Informationen über das SEPA-Verfahren.

 

Darin sind alle relevanten Daten aufgeführt, Ihr müsst nur prüfen, ob alles richtig gemacht wurde.

 

Sollte etwas nicht korrekt sein, meldet Euch bitte bei uns, damit wir es berichtigen können.

 

Die von Euch erteilte Einzugsberechtigung, mit den „alten“ Kontodaten, wird entsprechend angepasst und bleibt auch weiterhin gültig.

 

IBAN und BIC könnt Ihr Eurem Kontoauszug entnehmen, bzw. bei der Bank erfragen.

 

Mandatsrefenz ist eine 7-stellige Nummer, die sich aus der Nummer ergibt, mit der Ihr im Vereinsprogramm aufgeführt werdet: Nr.: 1 = 100001.

 

Gläubiger-ID: Die Gläubiger-ID wurde bei der Deutschen Bundesbank beantragt und der AWO zugeteilt.

 

Bei dem SEPA-Verfahren ist es erforderlich, dass über die Abbuchungstage rechtzeitig informiert wird:

 

Bei der AWO Waltrop wird der Einzug des halbjährlichen Beitrags zukünftig am 1. Banktag im Februar (1. Halbjahr) und 1. Banktag im August (2. Halbjahr) vorgenommen.

 

Fazit:

 

Im Grunde ändert sich nicht viel für Euch.

Ihr müsst nur prüfen,  ob die Daten stimmen „und dann geht alles wie von selbst“.

 

Wenn Ihr Fragen habt, wendet Euch bitte an uns, bzw. an Eure Bank.

 

Waltrop, den 01.11.2013

 

Der AWO-Vorstand

 

 

 

Impressum

AWO-Stadtverband Waltrop

Dortmunder Straße 146 a

45731 Waltrop

 

Vorsitzende: Marianne Masberg

Telefon: 02309 / 785581 und 785582

Fax: 02309 / 785583

Mail: awo.svb-waltrop@versanet.de

Bürozeiten: Montag - Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr

 

Konto-Nr: 30066013

BLZ: 426 501 50 ~  Sparkasse Vest Recklinghausen

IBAN: DE52 4265 0150 0030 0660 13

BIC: WELADED1REK

 

 

Der AWO-Stadtverband Waltrop wird ausschließlich ehrenamtlich geführt, ist Mitglied im AWO-Bezirksverband Westliches Westfalen e. V. Eintrag unter VR 1598 Amtsgericht Dortmund. Von der Körperschaftsteuer befreit, gemäß § 5 (1) Nr.: 9 KStG / Steuer-Nummer: 340/5941/0268.

Haftungsausschluss: Eine Gewähr und / oder Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird in keinem Fall übernommen. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen.

 

Gymnastikgruppe / Selbsthilfegruppen

  • Gymnastikgruppe
  • Frauen nach Krebs: Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 2. Montag (siehe Artikel "Frauen nach Krebs").
  • MS-Erkrankte
  • Parkinson: Die Selbsthilfegruppe Parkinson trifft sich immer am 2. Dienstag im Monat (siehe Artikel "Gruppe Parkinson").

Gymnastikgruppe

Die Gruppe Gymnastik, seniorengerechte Übungen der AWO trifft sich immer am Montag um 14:00 – 15:30 Uhr.

Derzeit besteht die Gruppe aus ca. 20 Mitgliedern. Z. Zt. sind es ausschließlich Frauen, die zwischen 68 und bis über 90 Jahre sind

Gegründet wurde die Gruppe von Käthe Engelhaupt vor über 33 Jahren. Käthe hat zunächst die Übungsstunde geleitet.

Als sie Anfang der 80er Jahre eine Urlaubsvertretung benötigte, ist Irmgard Ruhnau als Übungsleiterin eingesprungen und ist es bis 2011 geblieben. Für so eine lange Treue möchte sich der Stadtverband der AWO Waltrop recht herzlich bedanken.

Seit 2011 leitet diese Gruppe Rüdiger Gerlach, Ergo-Therapeut, mit einer Ausbildung zum Übungsleiter für Neurologie und Orthopädie u. a..

Die Gruppe richtet die Gymnastik nach folgenden Kriterien aus:

Schwerpunkt ist eine seniorengerechte Betätigung, mit dem Ziel Beweglichkeit, Kräftigung, Mobilität und Koordination mit großem Spaß zu festigen und zu erhalten.

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Frauen nach Krebs

Wir möchten unsere Gruppe „Frauen nach Krebs“ bekannt machen und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Es ist nicht leicht, über dieses Thema zu reden. Die Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ wurde 1996 von Ursula Kleinebudde und Gabriele Häßner gegründet und ist bei der AWO Waltrop eines der Angebote.

 

Wir möchten darüber informieren, wie wichtig die Vorsorgeuntersuchung ist.

 

Auch Nichtbetroffene sollten darüber reden. Denn man sollte wissen, wo man sich Hilfe holen kann, wenn man von dieser Diagnose betroffen ist und ehrlich sein und sich nicht verstecken. Je früher eine solche bösartige Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb ist es wichtig regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, aber auch bei nicht so ganz erklärlichen Ungereimtheiten (Knoten, Blut im Urin oder Stuhl o. ä.) eine medizinische Abklärung vorzunehmen. Anmerken möchten wir noch, dass es sich bei unseren „Frauen nach Krebs“ nicht nur um Brustkrebs handelt, auch andere Krebsarten kommen vor.

 

Die Übermittlung der Diagnose wird von den Ärzten unterschiedlich behandelt. Einige Ärzte bevorzugen eine einfühlsame Information. Es gibt aber auch Ärzte, die dieses sehr krass und direkt sagen. Egal wie, zuerst ist man geschockt.

 

Wenn man den Verdacht einer solchen schweren Krankheit hat, sollte man nicht alleine zu einer Besprechung gehen, sondern eine Bezugsperson mitnehmen. Wichtig ist, das persönliche Umfeld (Partner, Kinder, Eltern, Freunde und Kollegen) mit einzubeziehen. Mit Unterstützung kann man die Genesung gut verkraften.

 

Wichtig ist das Begreifen der Krankheit. Kinder sollten, so gut sie es verstehen und vertragen können, über die Krankheit informiert werden, ebenso das Umfeld.

Krebs ist nicht ansteckend, deshalb empfiehlt es sich offen zu sein und keine Berührungsängste haben. Unterstützung kann man von der Familie erhalten, soweit man berufstätig ist, auch von den Kollegen.

 

Vor der OP besteht zunächst eine Ungewissheit, aber nach dem Aufwachen ist man froh, dass alles überstanden ist. Das Schlimmste aber ist das Warten auf die Diagnose.

 

Ob in der Nachbehandlung eine Bestrahlung oder Chemotherapie (oder auch beides) verordnet wird, ist je nach Krebsart unterschiedlich. Auf jeden Fall ist eine ausreichende Information vorher wichtig. Wenn man sich nicht so gut fühlt, sollte auf jeden Fall den Mut haben, dieses auch zuzugeben. Die Verträglichkeit der Medikamente wird immer besser. Hier ist eine individuelle Beratung durch den Arzt wichtig.

 

Die Belastbarkeit kann während der Behandlung sinken, aber eine positive Einstellung zur Therapie hilft. Man sollte zusätzliche Ruhephasen mit in den Alltag einplanen. Viel Bewegung und moderater Sport unterstützt den Heilprozess. Ebenfalls zu empfehlen ist Entspannung (autogenes Training und progressive Muskelentspannung).

 

Bei der Anschlussheilbehandlung (AHB) besteht die Möglichkeit den Partner mit einzubeziehen. Eine mögliche Alternative dazu wäre einen Kururlaub. Heute werden meistens nur 1, höchstens aber 2 Kuren genehmigt. Die Krankenkassen verhalten sich unterschiedlich. Schwierig kann es bei privat Versicherten werden, denn hier müssen Leistungen vorher bezahlt werden. Der Schwerbehindertenausweis sollte auf jeden Fall beantragt werden. Bei Problemen kann man sich Rat holen, z. B. bei einem Sozialverband oder der Gewerkschaft.

 

Man kann die Krankheit verarbeiten, aber nicht vergessen. Wie lange man dazu braucht, ist unterschiedlich. Mit der Zeit lernt man den Umgang mit der Erkrankung. Bei starken Ängsten sollte auf jeden Fall psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden. Nach überstandener Krankheit stellt man oft fest, dass man trotzdem viele alltägliche Dinge aus anderer Sicht betrachtet und an Lebensqualität gewinnt.

 

Vor der Nachsorgeuntersuchung hat man ein mulmiges Gefühl. Einen hohen Stellenwert hat die Selbsthilfegruppe, um ihre Erfahrungen anderen zu übermitteln. Die Gruppe ist wie ein familiärer Kreis. Bei Unternehmungen können die Partner mit einbezogen werden. Lachen ist sehr wichtig. Neue Frauen werden herzlich aufgenommen. Was außerdem noch von Bedeutung ist, ist eine individuelle sportliche Betätigung, entsprechend der Möglichkeiten. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, hier erhält man oft schon im Krankenhaus, bzw. der Nachbehandlung umfangreiche Tipps und Ratschläge. Man sollte sich auch Ausgleichsmöglichkeiten schaffen, egal ob man malt, musiziert, bastelt oder sich ähnliche Tätigkeiten aussucht, wichtig ist, dass ein Ausgleich geschaffen wird.

 

Resümierend aus unserem Bericht empfehlen wir, regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Nach der Erkrankung ist die Nachsorge genauso wichtig wie die Vorsorge. Selbst bei der kleinsten Vermutung sollte bei einem Arzt (lieber einmal zu viel als zu wenig) Rat eingeholt werden.

 

Den Betroffenen bietet sich hier die AWO in Waltrop mit der Gruppe „Frauen nach Krebs“ an. Jeder der sich informieren möchte, kann zur Gruppe „Frauen nach Krebs“ beim Stadtverband der AWO kommen und ist dort gerne gesehen: 14-tägig am Montag ab 16:30 Uhr.

 

 

 

Gruppe Parkinson

Hiermit möchten wir die Gruppe „Parkinson“ bekannt machen. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, denn es ist nicht leicht, über dieses Thema zu reden.

 

Zunächst Informationen (aus dem Internet) über diese Krankheit:

Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das vornehmliche Absterben von Nervenzellen im Mittelhirn. Die Symptome sind Muskelstarre, verlangsamte Bewegungen, die bis zur Bewegungslosigkeit führen können, Muskelzittern sowie Haltungsinstabilität.

 

Die Erkrankung wurde erstmals vom englischen Arzt -James Parkinson- im Jahre 1817 beschrieben. Bereits Parkinson wies auf das langsame Fortschreiten der Erkrankung hin. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. In der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre ist etwa einer von 10.000 Menschen betroffen. Die Rate der Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter bis etwa zum 75. Lebensjahr an, dann nimmt sie wieder ab. In Deutschland wird derzeit von 300.000 – 400.000 erkrankten Menschen ausgegangen.

 

Der Bericht über die umfangreichen Gespräche mit der Gruppe:

 

Parkinson ist nicht ansteckend, d. h., der Kontakt mit einem Erkrankten hat keine negativen Auswirkungen. Parkinson ist z. Zt. nicht heilbar. Woher die Krankheit kommt, ist noch nicht erforscht. Ein sehr geringer Prozentsatz kann auf erbliche Anlagen zurückgeführt werden.

 

Vorsorge, bzw. Vorbeugung, wie z. B. bei einer Herzerkrankung durch Änderung der Ernährungsgewohnheiten, ist nicht möglich.

 

Wie bei vielen anderen Krankheiten gibt es unterschiedliche Erfahrungen, wie der Patient über die Krankheit aufgeklärt wird: Der eine Arzt macht das sehr einfühlsam, der Andere auch auf eine nicht so „sanfte Art“. Es kommt leider öfters vor, dass die Diagnose von Ärzten (auch (Neurologen), aber auch vom Patienten zunächst nicht erkannt wird. Insgesamt ist das Wissen über diese Krankheit nicht so ausgeprägt. Die Diagnose wird zuerst vom Patienten oft selbst nicht akzeptiert.

 

Die Reaktion vom direkten Umfeld ist sehr unterschiedlich. Kinder setzen sich nicht so gerne mit der Krankheit auseinander. Zu große Unterstützung von nahen Angehörigen ist nicht gut. Man muss lernen Dinge liegen zu lassen. Erfolgserlebnisse sind wichtig. Bei Arbeitgebern und Arbeitskollegen gibt es ebenfall unterschiedliche Akzeptanz. Dass gleiche gilt für Freunde: Der Eine oder Andere wird verloren, aber man gewinnt viele neue Freunde dazu.

 

Ein an Parkinson Erkrankter muss sich damit auseinandersetzen, dass er oft so angesehen wird, wie jemand der getrunken hat, bedingt durch sein Bewegungsmuster. Es gibt verschiedene Formen der Parkinsonkrankheit, die schwerste Form endet tödlich.

 

Wenn die Diagnose erfolgt ist, stellt man fest, dass man die Krankheit schon 10 Jahre und mehr im Körper hat. Meistens sind orthopädische Vorerkrankungen bekannt. Im weiteren Verlauf der Krankheit lässt der Geruchssinn nach. Oft hat man nachts starke Alpträume. Es kommt zu Depressionen. Die Arme schwingen nicht mit und beim Laufen stolpert man oft. Die Schritte werden schwerer. Kraft, Sensibilität und Feinmotorik in den Fingern lassen nach, die Handschrift wird kleiner, auch die Lust zu alltäglichen Dingen lässt nach.

 

Bei einer guten Medikamentierung wird die Krankheit in den ersten Jahren nicht so stark empfunden. Wichtig ist es die richtige Einstellung der Medikamente in einer Klinik vornehmen zu lassen. Eine genaue Einordnung der Art an Parkinson-Erkrankung kann nur bei speziellen Untersuchungen festgestellt werden.

 

Mit zunehmender Verschlimmerung der Krankheit muss davon ausgegangen werden, dass man auf fremde Hilfe angewiesen sein wird. Wichtig sind physikalische Therapien. Es gibt die Möglichkeit einer operativen Gehirnstimulation, die bei einigen Krankheitsbildern angewandt werden kann. Von Stammzellen-Therapien ist abzuraten. Akupunktur wirkt zwar beruhigend und entspannend, hilft bei Parkinson leider nicht. Besonders anfällig sind an Parkinson Erkrankte für Lungenentzündungen. Diese kann im fortgeschrittenen Stadium zum Tode führen.

 

Eine Anschluss-Heil-Behandlung (AHB) gibt es nicht. Im Anschluss an Akut-Erkrankungen werden oft Betroffene, die im Erwerbsleben stehen, vom Rentenversicherungsträger in Wiedereingliederungsmaßnahmen geschickt.

 

Bei der Ausstellung des Schwerbehindertenausweises sind nur wenige Probleme bekannt, ebenso wird ein Rentenantrag schnell bearbeitet. Mit den Krankenkassen gibt es unterschiedliche Erfahrungen.

 

Wie lange man braucht, um so eine Diagnose zu verarbeiten, ist unterschiedlich. Wichtig ist der Kontakt zu Gleichbetroffenen, wie bei dieser Selbsthilfegruppe, denn der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig.

 

Mit dieser Krankheit sollte sich nicht versteckt werden. Bei einer Diagnose ist es wichtig dieses, so weit es geht zu akzeptieren und den ersten Schock schnell zu überwinden. Je früher sich mit der Krankheit auseinandergesetzt wird, desto eher kann damit begonnen werden, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, eine Heilung ist leider nicht möglich.

 

Natürlich gibt es auch Ängste, dass fremde Hilfe notwendig wird oder dass man auf einen Rollstuhl angewiesen sein wird. Aber auch hier gilt es: Wenn sich früh genug mit der Krankheit auseinandersetzt, kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden.

 

Um mit der Krankheit leben zu lernen, ist es ratsam einer Selbsthilfegruppe beizutreten. Denn hier können die Erfahrungen und Probleme mit gleich Betroffenen ausgetauscht werden. Viele Informationsveranstaltungen werden durch die Gruppen angeboten. Oft sind es die Angehörigen, die den ersten Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.

 

Neue Patienten, wie auch Angehörige, sind bei der Selbsthilfegruppe gerne gesehen.

 

Wichtig ist, dass Partner und Familie mit einbezogen werden. Das Umfeld des Patienten muss lernen, möglichst nur dann zu helfen, wenn nichts mehr geht. Ein zu starkes „Bemuttern“ hat oft zur Folge, dass der Kranke sich ausgeschlossen und erniedrigt fühlt. Er bekommt das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Es ist wichtig, dass trotz aller Probleme die Freude und das Lustig sein nicht verdrängt wird. Eine sportliche Betätigung ist für die Erhaltung der Beweglichkeit ratsam. Hier sollte man sich fachlich beraten lassen. Gymnastik wird oft auf dem Hocker gemacht.

 

Ebenso sollten sich für die Gestaltung der Freizeit neue Hobbys, wie malen, musizieren, basteln, dichten usw. angeeignet werden. Das fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern es lenkt auch ab.

 

Obwohl (wie eingangs aufgeführt) eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten die Krankheit nicht verhindern kann, ist empfehlenswert eine ausgewogene Ernährung anzustreben. Wichtig ist es, sich dabei beraten zu lassen, bei einer Ernährungsumstellung müssen vor allem die einzunehmenden Medikamente berücksichtigt werden. Bei der Parkinson-Krankheit muss man auf die pünktliche Einnahme von Medikamenten achten.

 

Wenn eine Erkrankung festgestellt wurde, ist das schon schlimm. Aber oft wird übersehen, dass es dabei zu erheblichen finanziellen Einbussen kommt. Für die verordneten Medikamenten sind viele Zuzahlungen zu entrichten. Vielleicht kann man nicht mehr in seiner Wohnung verbleiben, bzw. ein Umbau wird nötig, um einen das Leben zu erleichtern. Bei Alleinstehenden könnte es möglich werden, in eine betreute Wohnanlage zu ziehen.

 

Wenn man das im rentennahen Alter erlebt, ist es schon tragisch. Aber oft erkranken auch jüngere Menschen. Bei denen wird oft die ganze Lebensplanung auf den Kopf gestellt. Hat man z. B. eine Immobilie erworben, vielleicht stand vielleicht eine berufliche Beförderung in Aussicht, die finanziell eingeplant wurde. Eventuell könnte eine qualifizierte Tätigkeit wegen einer Krankheit nicht mehr ausgeübt und deshalb der Lohn abgestuft werden. So kann es zu starken finanziellen Einbrüchen kommen und zusätzlich zur Krankheit ein sozialer Abstieg erfolgen. Ist die Krankheit so schlimm, dass man in Jungen Jahren verrentet wird, entstehen durch geringe Rente erhebliche finanzielle Einbrüche.

 

Auch die Nutzung des „deutschen liebstem Kind“, dem Auto, kann man wegen der Krankheit betroffen sein. D. h., bei der Parkinson-Krankheit ist es möglich, das eine Fahreignung nicht mehr gegeben ist. Hier ist es wichtig, sich rechtzeitig beraten zu lassen. Denn wenn der „liebe Nachbar“ einem nicht so ganz gesonnen ist, kann er es bei der Ordnungsbehörde melden und deshalb ein Eignungstest möglich werden.

 

Fazit ist es ist keinem zu wünschen, dass er an Parkinson, aber auch an jeder anderen Krankheit so erkrankt, dass erhebliche Einschränkungen entstehen. Wenn es so ist, dann sollte man Rat bei Gleichbetroffenen einholen. Neben einer guten ärztlichen Betreuung ist die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe zu empfehlen.

 

In Waltrop kann man das besonders gut bei der Parkinson-Gruppe, die sich regelmäßig, jeden 2. Dienstag, um 14:00 Uhr (bei der AWO, Dortmunder Straße 146 a) trifft.

 

Wer Rat oder Hilfe braucht, ist dort gerne gesehen, auch wenn man sich nur vorsorglich informieren möchte.



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