Grundschule Herten-Mitte

Einrichtungsleitung

Alberto Andrades

Alberto Andrades

Vitusstraße 9-11

45699 Herten

Tel.: 0 23 66 - 30 38 73

Fax: 0 23 66 - 30 38 75

E-Mail: a.andrades@awo-msl-re.de

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

11:30 bis 16 Uhr

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Grundschule Herten-Mitte

Hier stellen wir Ihnen das Konzept der Offenen Ganztagsschule (im Folgenden als OGS bezeichnet) in der Grundschule Herten-Mitte vor. Besonderer Schwerpunkt innerhalb dieser Konzeption bilden die Grundsätze und päda­gogischen Schwerpunkte unserer ­Arbeit.

Rahmenbedingungen

Entwicklung der OGS und Trägerschaft

Die Gründung der OGS erfolgte am 1.8.2003. Stadt, AWO und die Grundschule sorgen für Förder- ­Betreuungs- und Freizeitangebote ­sowie für die Organisation und für das Personal.

Gruppenstärke und Personal

Die OGS besteht derzeit aus 100 Kindern der 1. bis 4. Klasse.

Personal: Einrichtungsleitung, pädagogische Fachkräfte, Hauswirtschaftskraft, Ergänzungskräfte, Honorarkräfte, Krankheitsvertretung, Praktikanten/innen

Öffnungszeiten

Die OGS ist von 11:30 bis 16 Uhr geöffnet.

Entlasszeiten: 15 und 16 Uhr

Räumlichkeiten

Der Offenen Ganztagsschule steht seit dem Sommer 2005 ein eigener Pavillon gegenüber der Schule zur Verfügung. Dieser verfügt über einen geräumigen Küchen- und Essbereich, in dem auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit den Kindern durchgeführt werden, über Gruppenräume zum Spielen, für Arbeitsgemeinschaften (AGs), Bewegung und Entspannung und ein Büro. Letzteres wird auch für Elterngespräche genutzt. Ferner­ stehen für die Hausaufgaben und andere Aktivitäten die Klassenräume und die Turnhalle zur Ver­fügung. Durch das Verlassen der Schule ­können wir feststellen, dass die Kinder die neuen Räume als ihr ­„zweites Zuhause“ ansehen.

Mittagessen

Der Preis für das Mittagessen beträgt 45,- € pauschal pro Monat, die Zahlung erfolgt bar oder per Überweisung. BuT-Empänger zahlen 1,- € pro Mahlzeit.

Elternbeiträge

Der Kostenanteil der Eltern wird nach dem jeweiligen Bruttojahreseinkommen errechnet. Geschwisterkinder werden kostenlos aufgenommen.

Der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen schließt vor Eintritt in die OGS einen Aufnahmevertrag mit den Erziehungsberechtigten ab, der für die Dauer eines Schuljahres ­bindend ist.

Ferienzeiten und Brückentage

Innerhalb der Ferien bieten die Teams der OGS-en in Herten ein gemeinsames Ferienprogramm in einer Schule an, so dass auch die Ferien mit Projektarbeiten abgedeckt sind. In den ersten zwei Wochen der Sommerferien schließen wir uns dem ­städtischen Ferienspaß an. Eine Schließung erfolgt in der dritten ­Sommerferienwoche, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr. Auch die Brückentage werden gemeinsam mit den anderen OGS-en an einem Standort abgedeckt.

Grundsätze unserer Arbeit

  • Der grundlegenden Fähigkeit von Kindern zum selbstbestimmten und mitbestimmten Handeln räumen wir einen hohen Stellenwert ein. Die Kinder werden mit ihren jeweiligen Bedürfnissen ernst genommen und können so ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln. Darüber hinaus lernen sie Selbstbewusstsein und Selbständigkeit, erkennen ihrer Stärken und Schwächen
  • Die Vermittlung von Normen und ­Werten ist uns ein wichtiges Anliegen. Kinder sollen darin gefördert werden, zu erkennen, was hilfreich im täglichen Miteinander ist und was schadet. Dies beinhaltet zum Beispiel die Vermittlung von ­Höf­lichkeiten, wie gegenseitiges Be­grüßen, Entschuldigen bei Fehlverhalten, Ehrlichkeit und Respekt gegenüber Autoritätspersonen.
  • Die Fachkräfte gestalten den Gruppenalltag mit überschaubaren und ­verläßlichen Regeln. Sie begreifen sich als Vorbild kindlicher Identifikation und praktizieren eine Form des Zusammenlebens, die frei von Konkurrenzkampf ist und einer kritischen Reflexion unterliegt.
  • Die pädagogischen Mitarbeiter ver­stehen sich als Interessenvertreter der Kinder. Die Kinder werden ungeachtet ihres Entwicklungsstandes, ­ihrer Herkunft, Nationalität oder ­Religion wertgeschätzt und akzeptiert.
  • Eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig, denn nur so kann die Erziehung in der ­Familie sinnvoll unterstützt und auf eventuelle ­Problemlagen hingewiesen werden.

Pädagogische Schwerpunkte

Grundlegende Prinzipien der Freitzeitgestaltung in der OGS

Die Art der Freizeitgestaltung sollte weitgehend von den Kindern selbst bestimmt werden. Aufgabe der Fachkraft ist es, die Kinder anzuregen und bei der Realisierung ihrer Ideen durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen zu unterstützen. Die Kinder können ...

  • ... ihre Freizeit aktiv und selbständig gestalten,
  • sich kritisch mit kommerziellen Freizeitangeboten auseinander setzen,
  • ihre Umwelt selbständig entdecken,
  • neue Fähigkeiten an sich entdecken,
  • Selbstvertrauen erwerben,
  • Freundschaften schließen und aufrechterhalten,
  • kooperative Fähigkeiten entwickeln,
  • lernen, schöpferisch tätig zu sein,
  • sich entspannen,
  • soziale Anerkennung und Zuwendung geben und nehmen und
  • erkennen, ob ihr Freizeitverhalten ihren Bedürfnissen entspricht (zum Beispiel durch die Wahl in angebotene AGs).

Die Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Die Kinder haben die Möglichkeit an wechselnden AGs teilzunehmen. ­Es gibt ein vielfältiges und wechselndes Angebot in den Bereichen Sport, kreatives Schaffen, Kochen, Backen und Werken. Dadurch haben die Kinder Möglichkeiten ihre Fähigekten zu erproben, Selbstwert und Selbständigkeit zu erlernen, sowie Vorlieben und Interessen weiterzuentwickeln.

Hausaufgaben

Die Erledigung der Hausaufgaben hat absolute Priorität. Kinder erledigen ihre Hausaufgaben in festen Gruppen. Diese Zeit wird von eigenem Fachpersonal und von Lehrkräften der Schule begleitet. Die Hausaufgabenhilfe stellt keinen Nachhilfeersatz dar, die Kinder werden vielmehr hin zum selbständigen Arbeiten geführt.

Kommunikation und Zusammenarbeit

Zusammenarbeit im Team

Eine gute Zusammenarbeit im Team stellt für uns die Grundlage für ­effektives und zielgerichtetes Handeln dar. Aus diesem Grund finden in regel­mäßigen Abständen Teamsitzungen statt, in denen außer organisato­rischen Angelegenheiten auch der Austausch über Kinder ein wichtiger Bestandteil ist. Gemeinsam werden Lösungsstrategien erarbeitet und Hand­lungsweisen reflektiert. Auch der Umgang der Mitarbeiter untereinander wird thematisiert, so dass immer wieder eine gemeinsame Basis für die Arbeit gefunden werden kann.

Zusammenarbeit mit Lehrern

Ein Informationsaustausch mit den Lehrern und eine gute Zusammenarbeit fördert die Effektivität der gegenseitigen Arbeit und ist deshalb von großer Bedeutung. Lehrer und pädagogische Fachkräfte führen zum Teil gemeinsam Elterngespräche und können somit über die Kinder und deren Umfeld reflektieren und miteinander nach Handlungsalternativen suchen. ­Regelmäßiger Austausch mit der Schulleitung und den Lehrern und die ­gelegentliche Teilnahme an Schulkonferenzen ­tragen des weiteren zu einem zielgerichteten und gut organisierten ­Arbeitsablauf bei.

Zusammenarbeit mit Eltern

Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern kann die OGS die Erziehung in den Familien sinnvoll ­unterstützen und das Verhalten der Kinder verstehen und einordnen. Daher sind die Fachkräfte bemüht, in regelmäßigen Abständen Elterngespräche zu führen, in denen ­organisatorische Angelegenheiten besprochen werden, aber auch Kritik oder Lob an ­verschiedenen Punkten geäußert werden kann.



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