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AWO Präsident Wilhelm Schmidt diskutiert mit AWO Lengerich über Familienfreundlichkeit

Der AWO Präsident, Wilhelm Schmidt, diskutierte gemeinsam mit der AWO Lengerich, wie die Stadt familienfreundlicher gestaltet werden kann. Initiator der Gesprächsrunde war der SPD-Bürgermeisterkandidat, Björn Schilling. Angeregt durch eine Studie der IHK Nord Westfalen, bei der die Stadt Lengerich vor einigen Jahren den vorletzten Platz der familienfreundlichen Städte belegt hatte, wollte sich dieser mit der AWO an einen Tisch setzen. Denn Schilling unterstrich ganz klar: „Die AWO leistet einen großen Beitrag für die Familienfreundlichkeit in der Stadt." So konnte die AWO beispielsweise zwei neue Kitas eröffnen. Die AWO ist Mitglied im Bündnis für Familien geworden. Zudem öffnet der gerade neu gewählte Vorstand, unter der Vorsitzenden Gerda Stiller, auch den AWO Ortsverein mehr für Familien.

Gruppenfoto vor dem Begegnungszentrum des AWO Ortsvereins Lengerich mit AWO-Präsident Wilhelm Schmidt
Wilhelm Schmidt freute sich, in dieser „wunderbaren Begegnungsstätte" des Ortsvereins zu sein, und bekräftigte gerade diesen Punkt der Öffnung. Wenn die AWO sich für Familien stark machen möchte, muss sie Familien einladen und fragen: Was brauchen Familien hier in Lengerich? Familienfreundlichkeit muss dabei über alle Generationen hinweg gedacht werden. Wichtig ist, dass die Generationen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Er sagte auch, dass die Finanzpolitik in Deutschland sozialdemokratischer werden müsse und damit verbunden mehr Geld für soziale Aufgaben zur Verfügung stünde. Vieles könne auch besser gemacht werden, ohne dass mehr Geld in die Hand genommen werden müsse.

Ebenfalls mit am Tisch saß Jürgen Coße, 2. stellvertretender Landrat des Kreises Steinfurt. Er stellte die These in den Raum: „Jeder Bürgermeister in Deutschland sollte Mitglied der AWO sein." Das sensibilisiere für soziale Aufgaben und soziale Gerechtigkeit.

Der AWO Präsident konnte sich zudem über das breite Angebot in den AWO Kitas informieren. Marion Jansen, Leiterin der Kita Rahestraße, hob die große Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung hervor. Fast alle AWO Kitas im Kreis Steinfurt sind zertifizierte Bewegungskitas. Außerdem fördern die AWO Kitas die Integration von Familien mit Migrationshintergrund mit besonderen Angeboten.

Coße stellte fest: „Die AWO ist der fortschrittlichste Träger von Kitas im Kreis Steinfurt."

Es war ein gutes Gespräch. Falls Schilling zum Bürgermeister der Stadt gewählt wird, hat er sicherlich ein paar gute Anregungen für die kommunale Familienpolitik bekommen.



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