StartPunkt Marl
Leitung
Barbara Vogt

Wiesenstr. 55
45772 Marl
Tel.: 02365-92 45 847
Mobil: 0176-19 00 34 01
E-Mail: b.vogt@awo-msl-re.de
Stellvertretung
Marion Kersting

Mobil: 0176-19 00 34 10
E-Mail: m.kersting@awo-msl-re.de
Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.
StartPunkt Marl
Der StartPunkt Marl ist seit 2001 ein flexibel - ambulantes Hilfsangebot für Familien, Kinder und Jugendliche.
Das Team und der Bedarf nach sozialer Arbeit in Familien hat sich seit Beginn des „Projekts“ StartPunkt Arbeiterwohlfahrt Marl kontinuierlich vergrößert und sich in unterschiedlichen Fachbereichen spezialisiert.
Durch diese Entwicklung hat sich das Team nunmehr von ursprünglich 6 auf 21 Mitarbeiter vergrößert und hat sich vom „Projekt“ zu einer festen Institution etabliert.
Die Zuweisung der Fälle mit unterschiedlichen Schwerpunkten erfolgt immer über die gemeinsame, standardisierte Hilfeplanung mit dem Jugendamt der Stadt Marl.
Der StartPunkt Marl besteht aus einem multiprofessionellen, multikulturellen, gemischtgeschlechtlichen Team mit einer breiten Altersspanne um möglichst viele unterschiedliche Personen, Gruppen und Familienkonstellationen optimal ansprechen zu können.
Die qualifizierten Fachkräfte verfügen über vielfältige Ausbildungen:
Dipl.- Sozialpädagogen / Sozialarbeiterinnen, Dipl. PädagogInnen, Dipl. SozialwissenschaftlerInnen, Erzieherinnen.
Darüber hinaus verfügen die Mitarbeiter über folgende Zusatzausbildungen/qualifikationen:
Case Management, zertifizierte Anti-Gewalt und Deeskalationstrainer, Systemische Familienberatung, Fun-Baby & Fun-Familie, tiergestützte Pädagogik, AWO-Elternwerkstatt, Systemische Familientherapie.
Unsere Qualitätsstandards sind folgende:
- Einsatzplanung, Fallberatung und Begleitung durch Leitung
- Berufliche Qualifikation (Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Diplompädagogen, Erzieher (in) mit Berufserfahrung
- Fachkräfte mit Migrationshintergrund (Sprache: türkisch, russisch)
- Zusatzqualifikationen: z.B. Case Management, Systemische Familienberatung, Anti Gewalt und Coolness Trainerin, Systemische Familientherapeutin
- Kollegiale Fallberatung (Risikoeinschätzung, Fallzuordnung)
- Teamgespräche
- Supervisionen
- Fortbildungen der Mitarbeiter
- Qualitätsentwicklung
Von ursprünglich nahezu ausschließlich „betreutem Jugendwohnen“ verschob sich der Schwerpunkt der pädagogischen Angebote in folgende Fachbereiche:
- Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
- Flexible ambulante Erziehungshilfe
- Erziehungsbeistandschaft (EB)
Die drei Hilfsangebote ähneln sich in vielen Bereichen und richten sich häufig an die gleichen Zielgruppen. Unterschiede finden sich beispielsweise in der Anzahl der Hausbesuche.
Zielgruppen sind z.B.:
Eltern mit Erziehungsschwierigkeiten unter besonderer Berücksichtigung von Erziehungsproblemen;
Konflikten bei der Erziehung;
Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder;
Kinder und Jugendliche, die von Vernachlässigung bedroht sind;
Familien in Lebenskrisen
Inhalte / Angebote:
Aufsuchende, sozialpädagogische Beratung und Begleitung
Klärung persönlicher, system- und lebensfeldbezogener Ressourcen der Familie
Integration ins soziale Umfeld; Aufbau sozialer Netzwerke
Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten unter Beibehaltung der Beziehungskontinuität
Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien und Kriseninterventionen
Förderung eigener Handlungskompetenz
Intensive Hilfe bei drohender Kindeswohlgefährdung
- Betreutes Wohnen
Unterstützung bei der Verselbständigung; Entwicklung lebenspraktischer Fertigkeiten
Anleitung zur Verwaltung / bei Bedarf Einteilung der finanziellen Mittel
Vermittlung, Unterstützung und Begleitung bei ergänzenden Angeboten
Begleitung und Hilfe in behördlichen Fragen
- Intensiv sozialpädagogische Einzelfallhilfe (ISE)?
Unterstützung besonders problembelasteter Jugendlicher beim Aufbau eines eigenen Lebensumfeldes.
Klärung persönlicher Ressourcen
Kooperation mit anderen Dienstleistern / Hilfsangeboten (Kliniken, ambulante Therapien, Schulen oder Ausbildungsstätten, etc.)
Beteiligung der Eltern an allen wichtigen Entscheidungen
- Gruppenangebote im StartPunkt Marl:?
Mini Club:
Betreuung von Babys und Kleinkindern bis zum Eintritt in den Kindergarten, regelmäßig 2x wöchentlich für 2 Stunden durch jeweils 2-3 Fachkräfte.
Coolness Training:
Angebote für Gruppen von Schulklassen und deren Lehrpersonal;
Gruppenarbeit im Sozialraum;
Erarbeitung von Strategien zu respektvollem, Gewalt vermeidenden Umgang miteinander;
Förderung sozialer und rhetorischer Kompetenzen;
Erkennen und Akzeptieren von Grenzen
Ansprechpartner: Herr Stefan Bohm Tel: 0176/19003412
Anti-Gewalt-Training:
Kooperation mit der Jugendgerichts- und Bewährungshilfe bei Teilnehmern mit gerichtlicher Auflage
Ziele sind u.a. Gewaltprävention oder –Bearbeitung in konkreten Fällen;
Erarbeitung alternativer Handlungsmuster, die der Möglichkeit zukünftiger Gewaltvermeidung dienen;
Arbeit an einer straffreien Zukunftsperspektive
Erfüllung gerichtlicher Auflagen
Förderung sozialer Kompetenz
Auseinandersetzung mit der eigenen Täter- und Opferrolle unter Zuhilfenahme der Arbeitsmethode des „Heißen Stuhles“
Ansprechpartner: Herr Stefan Bohm Tel: 0176/19003412
Mädchen & Sportgruppe:
Die Alterstruktur der Mädchengruppe liegt bei 6 – 10 Jahren und hat neben dem sozialen Gruppenlernen die Funktion, ein stärkeres Selbstbewusstsein besonders bei den Mädchen aufzubauen, die aus stark belasteten Elternhäusern kommen oder deren Eltern psychische Erkrankungen aufweisen.
Über die Sportgruppe wird nicht nur die Sozialkompetenz der Teilnehmer gefördert, sondern auch der Anspruch auf Vermittlung von Freude an Bewegung und Ausgleich zu einem oftmals ungesunden Ernährungsverhalten verfolgt.
Tanzgruppe für Mädchen:
Wöchentliches Angebot für Mädchen ab 10 Jahren (max. Gruppenstärke 6 Kinder)
Ein sozialpädagogisches Angebot zur Förderung und Stärkung von sozialen Kompetenzen, Körpergefühl und Teamfähigkeit in Verbindung mit körperlicher Betätigung.
Der StartPunkt stellt ein vielseitiges Spektrum an Erziehungshilfen zur Verfügung. Dadurch ist es uns möglich, flexibel auf die individuellen Bedürfnisse der Familien und Jugendlichen eingehen zu können. Die Ziele und Themen der Hilfe werden mit allen Beteiligten gemeinsam besprochen und gestaltet.



