Wohnstätte Herten

Leitung:

Annika Althaus

Annika Althaus

Kaiserstr. 128-130

45699 Herten

Tel.: 0 23 66-887 69 9-0

Fax: 0 23 66-887 69 9-9

E-Mail: a.althaus@awo-msl-re.de

Suche

Suche
.

Wohnstätte Herten

Auftrag und Zielsetzung:Wohnstätte Herten

Die AWO Wohnstätte bietet Menschen ab 18 Jahren mit geistiger Behinderung sowie Körper- und Schwerstmehrfachbehinderungen, die nicht, noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind, ein selbständiges und unabhängiges Leben zu führen. Unser grundsätzlicher Auftrag ist, die bei uns lebenden Menschen auf ein selbstständiges Wohnen vorzubereiten. Dabei verlieren wir das Ziel der Normalisierung der ­Lebensbedingungen für und die Integration von Menschen mit Behinderungen in ­unsere Gesellschaft nicht aus den Augen.Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch und seine Individualität.Fussball in der Wohnstätte Herten

Leitgedanken:

Wir arbeiten inhaltlich mit dem Bezugsbetreuungssystem, d.h. jeder Bewohner hat einen festen Ansprechpartner, für verschiedenste Unterstützungsleistungen. Für jeden Bewohner wird anhand der vorhandenen Fähigkeiten eine individuelle Hilfeplanung vorgenommen. Diese umfasst dann die Förderung der lebenspraktischen, kognitiven und psychosozialen Fähigkeiten.

Die Bewohner der Wohnstätte werden in ihrer Individualität mit allen Stärken und Schwächen, mit ihren Haltungen und Eigenschaften, mit allen Gefühlen angenommen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe. Die Mitarbeiter unterstützen die Bewohner in ihren Möglichkeiten bei der Entdeckung und Nutzung ihrer ­Ressourcen, um das Leben zu führen, das ihrer Persönlichkeit und ihren Vorstellungen entspricht.Zimmer in der Wohnstätte Herten

Mitwirkung und Mitgestaltung der Bewohner im Wohnalltag erfolgt über den Heimbeirat. Dieser wird für vier Jahre gewählt. Der Heimbeirat hat das Recht Anträge zu stellen, um eine Verbesserung oder Änderung der Leistungen für die Bewohner zu erreichen. Er kann Beschwerden oder Anregungen der Bewohner annehmen und mit der Heimleitung verhandeln.


Struktur der Einrichtung:

Träger der AWO Wohnstätte Herten ist der AWO Unterbezirk Recklinghausen. Die AWO Wohnstätte in Herten bietet insgesamt 24 Menschen auf 3 Wohngruppen und in einem Trainingswohnungsbereich für 2 - 6 Menschen ein Zuhause an.

In den Wohngruppen gibt es ausschließlich Einzelzimmer mit den entsprechenden ­sanitären Anlagen. Dazu gibt es einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich für die verschiedensten gemeinsamen Aktivitäten des Tages.Grundvoraussetzung für eine Aufnahme ist, dass der zukünftige Bewohner/Bewohnerin freiwillig bei uns leben möchte. Ein Minimum an Gemeinschaftsfähigkeit wird vorausgesetzt. Eine weitere Bedingung für einen Einzug ist der Besuch der Werkstatt für behinderte Menschen oder einer vergleichbaren Tätigkeit außerhalb der Wohnstätte.Die Mitarbeiter der Wohnstätte Herten

Je zwei Wohngruppen ist ein gemeinsames mulitprofessionelles Team zugeordnet.

Trainingswohnung:

Der Trainingswohnungsbereich der Wohnstätte teilt sich in einen Wohnbereich für 2 Personen ergänzt durch eine Wohngruppe mit vier Plätzen, die je nach Bedarf für 2 - 6 Menschen mit Behinderungen räumlich angepasst werden kann.Hier werden die Bewohnerinnen und Bewohner durch verschiedenste Maßnahmen auf ein Leben in einer betreuten Wohnform vorbereitet.

Folgende Maßnahmen werden den betreffenden Bewohnern angeboten: Förderung in den Bereichen alltägliche Lebensführung/Selbstversorgung, Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu Ärzten, Ämtern und Behörden, Unterstützung bei der Gestaltung von Räumlichkeiten und Freizeit, Hilfestellung im sozial-emotionalen Lebensbereich, gesundheitliche Versorgung sowie Förderung und Pflege der Kontakte mit Angehörigen und Freunden.Bewohner der Trainingswohnung nach dem Einkauf

Die Bewohner werden auf ihrem Weg in eine betreute Wohnform durch ein multiprofessionelles Mitarbeiter Team unterstützt und begleitet.

Pädagogisches Konzept:

Die generellen Ziele der Arbeit in unserer Wohnstätte sind Überwindung, Linderung und Verhütung von Verschlimmerung behinderungsbedingter Beeinträchtigungen und die Eingliederung des/der Einzelnen in unsere Gesellschaft.

Den BewohnerInnen soll in unserer Einrichtung ermöglicht werden, so viel Selbständigkeit und Entwicklungsmöglichkeit zu erfahren bzw. zu erlernen, wie es ihre jeweilige Behinderung zulässt. Dabei wollen wir die Lebens- und Wohnbedingungen der ­Bewohner soweit wie möglich den normalen Lebensbedingungen anpassen, um ­größtmögliches Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit zu erreichen.



.