Stadtverband Waltrop
Sehr geehrte Damen und Herren,
Recht herzlichen Dank, dass Sie sich für den Stadtverband der AWO Waltrop interessieren.
Wenn Sie noch weitere Informationen erhalten möchten, stehen wir Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung (per Telefon, Fax oder E-Mail). Schön wäre es, wenn Sie mal bei uns vorbeischauen (Bürozeiten, sowie Telefon, Fax oder E-Mail-Daten können Sie dem Impressum entnehmen).
Über ein Kontakt mit Ihnen würden wir uns freuen. Es wäre schön, wenn wir Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen begrüßen dürften.
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AWO in Waltrop - der Stadtverband
Die Stadtverband der AWO hat derzeit 366 Mitglieder.
Die AWO wird in zwei Sparten geführt: Hauptamt und Ehrenamt. Im hauptamtlichen Bereich sind bundesweit ca. 145.000 Personen beschäftigt, die Dienstleistungen für Menschen in vielen sozialen Bereichen erbringen (weitere Informationen hierüber auf den Internetseiten der AWO).
Ein zweiter Bereich ist das Ehrenamt. Das Ehrenamt ist die Grundlagen einer Demokratie. Das Ehrenamt hilft mit Engagement den verschiedensten Zielgruppen, wie Kindern, Jugendlichen, Eltern, Senioren, Migranten und Menschen mit Behinderungen.
Der Stadtverband der AWO in Waltrop wird ausschließlich ehrenamtlich geführt.
Egal ob Sommerfest, Adventsbasar, Weihnachtsfeiern (siehe: Aktuelles / Termine)
und die Abwicklung des vielseitigen Programms (siehe: regelmäßige Termine),
alles wird von engagierten Helfern durchgeführt. Leider sind es zu wenig und deshalb würden wir uns über Unterstützung freuen.
Der Vorstand
hinten, v. l. n. r. :
Harry Mibes, Ulla Gappa, Dorit Metzke, Gerd Bennewitz (verdeckt), Marietheres Hohmann,
vorne, v. l. n. r.:
Marie Anna Mibes, Christa Schroer, Marianne Masberg, Gertrud Silvanus,,
nicht anwesend:
Regina Bauer, Dominik Schad, Friedhelm Schröer.
| Name | Vorname |
Vorsitzende | Masberg | Marianne |
stellvertretender Vorsitzender | Mibes | Harry |
Kassiererin | Gappa | Ulla |
stellvertretender Kassierer | offen |
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Schriftführerin | Hohmann | Marietheres |
stellvertretender Schriftführer | Bennewitz | Gerd |
| Beisitzerin | Metzke | Dorit |
Beisitzerin | Mibes | Marie Anna |
Beisitzerin | Schroer | Christa |
Beisitzerin | Silvanus | Gertrud |
| Revisorin | Bauer | Regina |
| Revisor | Schad | Dominik |
| Revisor | Schröer | Friedhelm |
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Wir brauchen Helfer
Wenn Sie Lust daran haben, mit persönlichem Einsatz anderen Menschen eine Freude zu bereiten, dann sind Sie bei uns richtig (rufen Sie doch mal bitte an oder kommen Sie vorbei, wir suchen sozial engagierte Freunde). Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, trauen Sie sich. (Telefon und Bürozeiten: siehe Impressum)
Selbsthilfegruppen werden ebenfalls von uns betreut (siehe: Selbsthilfegruppen).
Sie werden wir nachstehend informieren über:
- Aktuelles / Termine
- regelmäßige Termine
- Rückblick
- Selbsthilfegruppen
- Impressum
Aktuelles / Termine
10.06.2012 - Frühstücksbuffet
01.07.2012 - Frühstücksbuffet
05.08.2012 - Frühstücksbuffet
02.09.2012 - Frühstücksbuffet
01.10.2012 - Frühstücksbuffet
04.11.2012 - Frühstücksbuffet
02.12.2012 - Frühstücksbuffet (1. Advent)
12.12.2012 - Weihnachtsfeier (Beginn: 14:00 Uhr)
15.12.2012 - Weihnachtsfeier (Beginn: 15:00 Uhr)
regelmäßige Termine |
Montag | ||||
Basteln für Haus und Heim | 09:00 | - | 11:00 | Uhr |
Gymnastik, seniorengerechte Übungen | 14:00 | - | 15:30 | Uhr |
Spielgruppe | 16:00 | - | 17:00 | Uhr |
Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs", 14-tägig | 16:30 | - | 18:30 | Uhr |
Dienstag | ||||
Handarbeit, fachkundiger Erfahrungsaustausch | 14:00 | - | 17:00 | Uhr |
Mittwoch | ||||
AWO-Treff, geselliges Beisammensein | 14:00 | - | 18:00 | Uhr |
Singkreis "Drosseln" altes Liedgut, 14-tägig | 17:00 | - | 18:30 | Uhr |
Selbsthilfegruppe "MS-Erkrankte", 2. Mittwoch | 18:30 | - | 20:30 | Uhr |
im Monat |
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Donnerstag | ||||
Seniorengruppe, Folklore | 14:00 | - | 17:00 | Uhr |
Tanzkreis „Kesse Sohle“ | 18:30 | - | 20:30 | Uhr |
Freitag | |
Katholischer Gottesdienst | am 2. Freitag im Monat, ab 16:00 Uhr |
Evangelischer Gottesdienst | am 4. Freitag im Monat, ab 11:00 Uhr |
Wandergruppe (bei Bedarf) | am 1. Freitag im Monat, ab 17:00 Uhr |
Fahrradgruppe (bei Bedarf) | am 3. Freitag im Monat, ab 17:00 Uhr |
Sonntag | |
Frühstück, das sättigenden Sonntagsvergnügen | 1. Sonntag im Monat, 09:00 - 13:00 Uhr |
Bitte beachten Sie auch Termine für unseren weiteren Veranstaltungen, wie Tagesreisen, Feste und jahreszeitlich ausgerichtete Feiern! |
Vorschau
Am Sonntag, den 10.06.2012 gibt es wieder unser leckeres Frühstücksbuffet, bitte anmelden!
!!Achtung.diesmal aus internen Gründen ausnahmsweise am 2. Sonntag!!
Rückblick
Wahl des neuen KV-Vorstand
Am Donnerstag, den 01.03.2012 hat der Kreisverband der AWO in Recklinghausen, in Dorsten-Wulfen einen neuen Vorstand gewählt. Mit viel Frauenpower geht es nun in die nächsten Jahre.
Unsere 5 Delegierten haben Dorothée Babst zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Der Stadtverband Waltrop ist in dem neuen Vorstand mit Marianne Masberg als stellvertretende Vorsitzende und Harry Mibes als Schriftführer vertreten.
Das Bild des neuen Vorstands:

Dorothée Babst (untere Reihe, in der Mitte mit Blumenstrauß)
Marianne Masberg (untere Reihe links)
Harry Mibes (obere Reihe, Mitte)
Martinsfeier am Mittwoch, den 09.11.2011

Eine gelungene Veranstaltung war die Martinsfeier am Mittwoch, dem 09.11.2011, die die Kita „ Am Park“ gemeinsam mit unserem Stadtverband veranstaltet hat.
Um 17:30 Uhr haben sich ca. 50 Kinder und über 70 Erwachsene zum Laternenumzug durch den Zechenwald getroffen und sind danach in den großen Saal vom AWO-Stadtverband „einmarschiert“.
Dort waren u. a. noch über 20 Freunde des geselligen Beisammensein, der regelmäßig Mittwochs stattfindet, anwesend. Auch einige Besucher der Selbsthilfegruppe „MS-Erkrankte“ waren da.
Die Kinder haben Martinslieder gesungen und ein Martinsspiel aufgeführt.
Im Anschluss gab es zur Stärkung noch Brühwurst, Kakao und Glühwein.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die wir in ähnlicher Form sicherlich nicht zum letzten Mal durchgeführt haben, denn alle waren begeistert von dem harmonischen Miteinander zwischen „Jung und Alt“.
"Jung und Alt" vereint beim Martinsfest
Einmarsch

So schöne Laternen haben wir gebastelt

Das Martinsspiel

Wenn auch klein, aber auch St. Martin
Mal testen, ob der Glühwein schmeckt !!!
Mitgliederversammlung am Samstag, dem 12.11.2011
88 wahlberechtige Mitglieder und 2 Gästen haben die Mitgliederversammlung besucht.
Nach den Grußworten von Bürgemeisterin Anne Heck-Guthe und vom Leiter des Käthe-Engelhaupt-Zentrum Norbert Henke wurde die Versammlung zügig durchgeführt.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den Wahlen (Wahlleiterin: Anne Heck-Guthe) wurden die neuen Mitglieder des Vorstands einstimmig gewählt. (siehe Vorstand)
Geehrt wurden für:
45 Jahre Mitgliedschaft: Theresia Baehr
40 Jahre Mitgliedschaft: Gertrud Herzig
35 Jahre Mitgliedschaft: Emmi Friedl, Brigitte Schinke,
30 Jahre Mitgliedschaft: Ruth Birke, Günter Döch, Elfriede Kluge, Ally Pieper
25 Jahre Mitgliedschaft: Lieselotte Auferkamp, Ilse Böhm, Elsbeth Holz.
stehend v. l. n. r.: Gertrud Herzig, Anne Heck-Guthe, Marianne Masberg, Lieselotte Auferkamp, Ilse Böhm, Günther Döch, Brigitte Schinke.
sitzend v. l. n. r.: Elfriede Kluge, Theresia Baehr
Adventsbasar am 20.11.2011
Von ca. 320 Gästen wurde der traditionelle Adventsbasar (10:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr) im großen Saal vom AWO-Stadtverband besucht. Die angebotenen selbst gebastelten Handarbeiten unterschiedlichster Art haben die Besucher begeistert. Viele der schönen Arbeiten werden zu Weihnachten unterm Tannenbaum liegen. Der Erlös der heutigen Veranstaltung wird an die sozialen Einrichtungen der AWO weiter gegeben.
Der selbst gebackene Kuchen hat allen gut gemundet. Mittags konnte man sich mit einer kräftigen Suppe und Kartoffelsalat und Würstchen stärken. Alles zu den bekannt günstigen Preisen im Saal und Café der AWO.

Guter Besuch Tolle Sachen

alles selbst gebastelt
Weihnachtsfeiern 2011
Die Weihnachtsfeiern fanden am Mittwoch, den 14.12.2011 und am Samstag, den17.12.2011 statt. Viele der Mitglieder nahmen an den Feierlichkeiten teil, es gab Kaffee und leckeren Kuchen. Musikalisch unterstützt wurden wir durch Werner Backhaus und die "Kessen Sohlen" zeigten Ihr Weihnachtsprogramm. Zum Abschluß gab es eine Kaffeebecher mit einem Nikolaus.
Am Mittwoch hat uns die AWO-Kindertagesstätte "Am Park" ihr wunderbares Programm vorgeführt. Alle waren von den Engagement der Kinder und Ihren Betreuerinnen begeistert.
so wünderschön hat sich die Kindertagesstätte "Am Park" uns vorgestellt.
guter Besuch im Saal
unsere "Kessen Sohlen"
Am Samstag haben die Kinder vom BeKi-Haus der August-Hermann-Francke-Schule ihr Können gezeigt.
Auch hier müssen wir dieses Engagment hervorheben. Denn ob am Mittwoch oder Samstag, beide Gruppen haben sich mit Ihren Betreuern große Mühe gegeben um uns wunderschöne und erinnerungvolle Stunden zu bieten und dafür nochmal recht herzlichen Dank.
Die Bürgemeisterin hat uns besucht und Grußworte gesprochen.
die Kinder vom Be-Ki-Haus
viel Freude hatten die Gäste
die Bürgermeisterin wünscht uns frohe Festtage
Rippchenessen
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Hier kommen die Rippchen auf den Teller da kommt Freude auf
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hmm, sind die lecker Schade, um die Knochen
Sommerfest 2011
Das Sommerfest am 09. und 10.07.2011 haben wieder viele Freunde besucht.
Die Besucher erlebten wunderschöne Tage. Bei der Tombola gab es viele schöne Preise zu gewinnen.


Flotte Mädel das können wir auch (nicht)



Planwagenfahrten
Viel Spass haben wir auch bei unseren Planwagenfahrten, die wir sporadisch durchführen, da kommt viel Freude auf (hier einige Bilder aus den letzen Fahrten).
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Da kommt der Planwagen Alle da ???
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so fährt die AWO Bier her, Schnaps her, oder wir fall'n um .....
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auch der AWO-Hund freut sich Wir waren dabei !
Selbsthilfegruppen
- Frauen nach Krebs: Die Selbst hilfegruppe trifft sich jeden 2. Montag (siehe Artikel "Frauen nach Krebs").
- MS-Erkrankte
- Parkinson: Die Selbsthilfegruppe Parkinson trifft sich immer am 2. Dienstag im Monat (siehe Artikel "Gruppe Parkinson").
Impressum
AWO-Stadtverband Waltrop
Dortmunder Straße 146 a
45731 Waltrop
Vorsitzende: Marianne Masberg
Telefon: 02309 / 785581 und 785582
Fax: 02309 / 785583
Mail: awo.svb-waltrop@versanet.de
Bürozeiten: Montag - Donnerstag 14:00 - 17:00 Uhr
Der AWO-Stadtverband Waltrop wird ausschließlich ehrenamtlich geführt, ist Mitglied im AWO-Bezirksverband Westliches Westfalen e. V. Eintrag unter VR 1598 Amtsgericht Dortmund. Von der Körperschaftsteuer befreit, gemäß § 5 (1) Nr.: 9 KStG / Steuer-Nummer: 340/5941/0268.
Haftungsausschluss: Eine Gewähr und / oder Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird in keinem Fall übernommen. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen.
Frauen nach Krebs
Wir möchten unsere Gruppe „Frauen nach Krebs“ bekannt machen und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Es ist nicht leicht, über dieses Thema zu reden. Die Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ wurde 1996 von Ursula Kleinebudde und Gabriele Häßner gegründet und ist bei der AWO Waltrop eines der Angebote.
Wir möchten darüber informieren, wie wichtig die Vorsorgeuntersuchung ist.
Auch Nichtbetroffene sollten darüber reden. Denn man sollte wissen, wo man sich Hilfe holen kann, wenn man von dieser Diagnose betroffen ist und ehrlich sein und sich nicht verstecken. Je früher eine solche bösartige Krankheit erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb ist es wichtig regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, aber auch bei nicht so ganz erklärlichen Ungereimtheiten (Knoten, Blut im Urin oder Stuhl o. ä.) eine medizinische Abklärung vorzunehmen. Anmerken möchten wir noch, dass es sich bei unseren „Frauen nach Krebs“ nicht nur um Brustkrebs handelt, auch andere Krebsarten kommen vor.
Die Übermittlung der Diagnose wird von den Ärzten unterschiedlich behandelt. Einige Ärzte bevorzugen eine einfühlsame Information. Es gibt aber auch Ärzte, die dieses sehr krass und direkt sagen. Egal wie, zuerst ist man geschockt.
Wenn man den Verdacht einer solchen schweren Krankheit hat, sollte man nicht alleine zu einer Besprechung gehen, sondern eine Bezugsperson mitnehmen. Wichtig ist, das persönliche Umfeld (Partner, Kinder, Eltern, Freunde und Kollegen) mit einzubeziehen. Mit Unterstützung kann man die Genesung gut verkraften.
Wichtig ist das Begreifen der Krankheit. Kinder sollten, so gut sie es verstehen und vertragen können, über die Krankheit informiert werden, ebenso das Umfeld.
Krebs ist nicht ansteckend, deshalb empfiehlt es sich offen zu sein und keine Berührungsängste haben. Unterstützung kann man von der Familie erhalten, soweit man berufstätig ist, auch von den Kollegen.
Vor der OP besteht zunächst eine Ungewissheit, aber nach dem Aufwachen ist man froh, dass alles überstanden ist. Das Schlimmste aber ist das Warten auf die Diagnose.
Ob in der Nachbehandlung eine Bestrahlung oder Chemotherapie (oder auch beides) verordnet wird, ist je nach Krebsart unterschiedlich. Auf jeden Fall ist eine ausreichende Information vorher wichtig. Wenn man sich nicht so gut fühlt, sollte auf jeden Fall den Mut haben, dieses auch zuzugeben. Die Verträglichkeit der Medikamente wird immer besser. Hier ist eine individuelle Beratung durch den Arzt wichtig.
Die Belastbarkeit kann während der Behandlung sinken, aber eine positive Einstellung zur Therapie hilft. Man sollte zusätzliche Ruhephasen mit in den Alltag einplanen. Viel Bewegung und moderater Sport unterstützt den Heilprozess. Ebenfalls zu empfehlen ist Entspannung (autogenes Training und progressive Muskelentspannung).
Bei der Anschlussheilbehandlung (AHB) besteht die Möglichkeit den Partner mit einzubeziehen. Eine mögliche Alternative dazu wäre einen Kururlaub. Heute werden meistens nur 1, höchstens aber 2 Kuren genehmigt. Die Krankenkassen verhalten sich unterschiedlich. Schwierig kann es bei privat Versicherten werden, denn hier müssen Leistungen vorher bezahlt werden. Der Schwerbehindertenausweis sollte auf jeden Fall beantragt werden. Bei Problemen kann man sich Rat holen, z. B. bei einem Sozialverband oder der Gewerkschaft.
Man kann die Krankheit verarbeiten, aber nicht vergessen. Wie lange man dazu braucht, ist unterschiedlich. Mit der Zeit lernt man den Umgang mit der Erkrankung. Bei starken Ängsten sollte auf jeden Fall psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden. Nach überstandener Krankheit stellt man oft fest, dass man trotzdem viele alltägliche Dinge aus anderer Sicht betrachtet und an Lebensqualität gewinnt.
Vor der Nachsorgeuntersuchung hat man ein mulmiges Gefühl. Einen hohen Stellenwert hat die Selbsthilfegruppe, um ihre Erfahrungen anderen zu übermitteln. Die Gruppe ist wie ein familiärer Kreis. Bei Unternehmungen können die Partner mit einbezogen werden. Lachen ist sehr wichtig. Neue Frauen werden herzlich aufgenommen. Was außerdem noch von Bedeutung ist, ist eine individuelle sportliche Betätigung, entsprechend der Möglichkeiten. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, hier erhält man oft schon im Krankenhaus, bzw. der Nachbehandlung umfangreiche Tipps und Ratschläge. Man sollte sich auch Ausgleichsmöglichkeiten schaffen, egal ob man malt, musiziert, bastelt oder sich ähnliche Tätigkeiten aussucht, wichtig ist, dass ein Ausgleich geschaffen wird.
Resümierend aus unserem Bericht empfehlen wir, regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Nach der Erkrankung ist die Nachsorge genauso wichtig wie die Vorsorge. Selbst bei der kleinsten Vermutung sollte bei einem Arzt (lieber einmal zu viel als zu wenig) Rat eingeholt werden.
Den Betroffenen bietet sich hier die AWO in Waltrop mit der Gruppe „Frauen nach Krebs“ an. Jeder der sich informieren möchte, kann zur Gruppe „Frauen nach Krebs“ beim Stadtverband der AWO kommen und ist dort gerne gesehen: 14-tägig am Montag ab 16:30 Uhr.
Gruppe Parkinson
Hiermit möchten wir die Gruppe „Parkinson“ bekannt machen. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, denn es ist nicht leicht, über dieses Thema zu reden.
Zunächst Informationen (aus dem Internet) über diese Krankheit:
Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das vornehmliche Absterben von Nervenzellen im Mittelhirn. Die Symptome sind Muskelstarre, verlangsamte Bewegungen, die bis zur Bewegungslosigkeit führen können, Muskelzittern sowie Haltungsinstabilität.
Die Erkrankung wurde erstmals vom englischen Arzt -James Parkinson- im Jahre 1817 beschrieben. Bereits Parkinson wies auf das langsame Fortschreiten der Erkrankung hin. Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr. In der Altersgruppe 40 bis 44 Jahre ist etwa einer von 10.000 Menschen betroffen. Die Rate der Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter bis etwa zum 75. Lebensjahr an, dann nimmt sie wieder ab. In Deutschland wird derzeit von 300.000 – 400.000 erkrankten Menschen ausgegangen.
Der Bericht über die umfangreichen Gespräche mit der Gruppe:
Parkinson ist nicht ansteckend, d. h., der Kontakt mit einem Erkrankten hat keine negativen Auswirkungen. Parkinson ist z. Zt. nicht heilbar. Woher die Krankheit kommt, ist noch nicht erforscht. Ein sehr geringer Prozentsatz kann auf erbliche Anlagen zurückgeführt werden.
Vorsorge, bzw. Vorbeugung, wie z. B. bei einer Herzerkrankung durch Änderung der Ernährungsgewohnheiten, ist nicht möglich.
Wie bei vielen anderen Krankheiten gibt es unterschiedliche Erfahrungen, wie der Patient über die Krankheit aufgeklärt wird: Der eine Arzt macht das sehr einfühlsam, der Andere auch auf eine nicht so „sanfte Art“. Es kommt leider öfters vor, dass die Diagnose von Ärzten (auch (Neurologen), aber auch vom Patienten zunächst nicht erkannt wird. Insgesamt ist das Wissen über diese Krankheit nicht so ausgeprägt. Die Diagnose wird zuerst vom Patienten oft selbst nicht akzeptiert.
Die Reaktion vom direkten Umfeld ist sehr unterschiedlich. Kinder setzen sich nicht so gerne mit der Krankheit auseinander. Zu große Unterstützung von nahen Angehörigen ist nicht gut. Man muss lernen Dinge liegen zu lassen. Erfolgserlebnisse sind wichtig. Bei Arbeitgebern und Arbeitskollegen gibt es ebenfall unterschiedliche Akzeptanz. Dass gleiche gilt für Freunde: Der Eine oder Andere wird verloren, aber man gewinnt viele neue Freunde dazu.
Ein an Parkinson Erkrankter muss sich damit auseinandersetzen, dass er oft so angesehen wird, wie jemand der getrunken hat, bedingt durch sein Bewegungsmuster. Es gibt verschiedene Formen der Parkinsonkrankheit, die schwerste Form endet tödlich.
Wenn die Diagnose erfolgt ist, stellt man fest, dass man die Krankheit schon 10 Jahre und mehr im Körper hat. Meistens sind orthopädische Vorerkrankungen bekannt. Im weiteren Verlauf der Krankheit lässt der Geruchssinn nach. Oft hat man nachts starke Alpträume. Es kommt zu Depressionen. Die Arme schwingen nicht mit und beim Laufen stolpert man oft. Die Schritte werden schwerer. Kraft, Sensibilität und Feinmotorik in den Fingern lassen nach, die Handschrift wird kleiner, auch die Lust zu alltäglichen Dingen lässt nach.
Bei einer guten Medikamentierung wird die Krankheit in den ersten Jahren nicht so stark empfunden. Wichtig ist es die richtige Einstellung der Medikamente in einer Klinik vornehmen zu lassen. Eine genaue Einordnung der Art an Parkinson-Erkrankung kann nur bei speziellen Untersuchungen festgestellt werden.
Mit zunehmender Verschlimmerung der Krankheit muss davon ausgegangen werden, dass man auf fremde Hilfe angewiesen sein wird. Wichtig sind physikalische Therapien. Es gibt die Möglichkeit einer operativen Gehirnstimulation, die bei einigen Krankheitsbildern angewandt werden kann. Von Stammzellen-Therapien ist abzuraten. Akupunktur wirkt zwar beruhigend und entspannend, hilft bei Parkinson leider nicht. Besonders anfällig sind an Parkinson Erkrankte für Lungenentzündungen. Diese kann im fortgeschrittenen Stadium zum Tode führen.
Eine Anschluss-Heil-Behandlung (AHB) gibt es nicht. Im Anschluss an Akut-Erkrankungen werden oft Betroffene, die im Erwerbsleben stehen, vom Rentenversicherungsträger in Wiedereingliederungsmaßnahmen geschickt.
Bei der Ausstellung des Schwerbehindertenausweises sind nur wenige Probleme bekannt, ebenso wird ein Rentenantrag schnell bearbeitet. Mit den Krankenkassen gibt es unterschiedliche Erfahrungen.
Wie lange man braucht, um so eine Diagnose zu verarbeiten, ist unterschiedlich. Wichtig ist der Kontakt zu Gleichbetroffenen, wie bei dieser Selbsthilfegruppe, denn der Erfahrungsaustausch ist sehr wichtig.
Mit dieser Krankheit sollte sich nicht versteckt werden. Bei einer Diagnose ist es wichtig dieses, so weit es geht zu akzeptieren und den ersten Schock schnell zu überwinden. Je früher sich mit der Krankheit auseinandergesetzt wird, desto eher kann damit begonnen werden, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, eine Heilung ist leider nicht möglich.
Natürlich gibt es auch Ängste, dass fremde Hilfe notwendig wird oder dass man auf einen Rollstuhl angewiesen sein wird. Aber auch hier gilt es: Wenn sich früh genug mit der Krankheit auseinandersetzt, kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden.
Um mit der Krankheit leben zu lernen, ist es ratsam einer Selbsthilfegruppe beizutreten. Denn hier können die Erfahrungen und Probleme mit gleich Betroffenen ausgetauscht werden. Viele Informationsveranstaltungen werden durch die Gruppen angeboten. Oft sind es die Angehörigen, die den ersten Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.
Neue Patienten, wie auch Angehörige, sind bei der Selbsthilfegruppe gerne gesehen.
Wichtig ist, dass Partner und Familie mit einbezogen werden. Das Umfeld des Patienten muss lernen, möglichst nur dann zu helfen, wenn nichts mehr geht. Ein zu starkes „Bemuttern“ hat oft zur Folge, dass der Kranke sich ausgeschlossen und erniedrigt fühlt. Er bekommt das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Es ist wichtig, dass trotz aller Probleme die Freude und das Lustig sein nicht verdrängt wird. Eine sportliche Betätigung ist für die Erhaltung der Beweglichkeit ratsam. Hier sollte man sich fachlich beraten lassen. Gymnastik wird oft auf dem Hocker gemacht.
Ebenso sollten sich für die Gestaltung der Freizeit neue Hobbys, wie malen, musizieren, basteln, dichten usw. angeeignet werden. Das fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern es lenkt auch ab.
Obwohl (wie eingangs aufgeführt) eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten die Krankheit nicht verhindern kann, ist empfehlenswert eine ausgewogene Ernährung anzustreben. Wichtig ist es, sich dabei beraten zu lassen, bei einer Ernährungsumstellung müssen vor allem die einzunehmenden Medikamente berücksichtigt werden. Bei der Parkinson-Krankheit muss man auf die pünktliche Einnahme von Medikamenten achten.
Wenn eine Erkrankung festgestellt wurde, ist das schon schlimm. Aber oft wird übersehen, dass es dabei zu erheblichen finanziellen Einbussen kommt. Für die verordneten Medikamenten sind viele Zuzahlungen zu entrichten. Vielleicht kann man nicht mehr in seiner Wohnung verbleiben, bzw. ein Umbau wird nötig, um einen das Leben zu erleichtern. Bei Alleinstehenden könnte es möglich werden, in eine betreute Wohnanlage zu ziehen.
Wenn man das im rentennahen Alter erlebt, ist es schon tragisch. Aber oft erkranken auch jüngere Menschen. Bei denen wird oft die ganze Lebensplanung auf den Kopf gestellt. Hat man z. B. eine Immobilie erworben, vielleicht stand vielleicht eine berufliche Beförderung in Aussicht, die finanziell eingeplant wurde. Eventuell könnte eine qualifizierte Tätigkeit wegen einer Krankheit nicht mehr ausgeübt und deshalb der Lohn abgestuft werden. So kann es zu starken finanziellen Einbrüchen kommen und zusätzlich zur Krankheit ein sozialer Abstieg erfolgen. Ist die Krankheit so schlimm, dass man in Jungen Jahren verrentet wird, entstehen durch geringe Rente erhebliche finanzielle Einbrüche.
Auch die Nutzung des „deutschen liebstem Kind“, dem Auto, kann man wegen der Krankheit betroffen sein. D. h., bei der Parkinson-Krankheit ist es möglich, das eine Fahreignung nicht mehr gegeben ist. Hier ist es wichtig, sich rechtzeitig beraten zu lassen. Denn wenn der „liebe Nachbar“ einem nicht so ganz gesonnen ist, kann er es bei der Ordnungsbehörde melden und deshalb ein Eignungstest möglich werden.
Fazit ist es ist keinem zu wünschen, dass er an Parkinson, aber auch an jeder anderen Krankheit so erkrankt, dass erhebliche Einschränkungen entstehen. Wenn es so ist, dann sollte man Rat bei Gleichbetroffenen einholen. Neben einer guten ärztlichen Betreuung ist die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe zu empfehlen.
In Waltrop kann man das besonders gut bei der Parkinson-Gruppe, die sich regelmäßig, jeden 2. Dienstag, um 14:00 Uhr (bei der AWO, Dortmunder Straße 146 a) trifft.
Wer Rat oder Hilfe braucht, ist dort gerne gesehen, auch wenn man sich nur vorsorglich informieren möchte.


