Ortsverein
Münster-Wolbeck
Im Ortsverein handeln folgende Vorstandsmitglieder:
1.Vorsitzender
Horst-Herbert Camen

Im Bilskamp 35
48167 Münster
Tel.: 02506- 10 70
E-Mail: hhmbcamen@hotmail.de
Geburtsjahr 1938
Hobbies: Kinder und Enkelkinder, AWO, Doppelkopf, Reisen, ZiBoMo
Stellvertretende Vorsitzende
Marlene Benter-Camen

Im Bilskamp 35
48167 Münster
Tel.: 02506- 10 70
E-Mail: hhmbcamen@hotmail.de
Geburtsjahr 1946
Hobbies: Kinder und Enkelkinder, Kabarett, Walken, AWO, Doppelkopf, Reisen
1. Kassierer
Klaus Peter Eichholz

Silberbrink 46
48167 Münster
Telefon: 02506- 21 73
2. Kassierer
Bernd Obst
Im Bilskamp 37
48167 Münster
Telefon: 02506- 30 33 52
1.Schriftführer
Theo Mooren

Am Brockhoff 15
48167 Münster
Tel.: 02506- 83 25 73
E-Mail: t.mooren@citykom.net
Geburtsjahr 1939
Hobbies: Kinder und Enkelkinder, Studium im Alter, Schreiben, Computer, Reisen, AWO
2.Schriftführerin
(zur Zeit durch Beisitzerin G. Hesse-Ottmann vertreten)
Beisitzer/innen
(alphabetisch)
Christel Benger
Silberbrink 44
48167 Münster
Tel.: 02506-24 49
Dörte Dreyer
Im Bilskamp 26
48167 Münster
Tel.: 02506-79 73
Eckehard Lechermann

Lerschmehr 28
48167 Münster
Tel.: 02506-18 69
Martin Weinert
Pewostr. 16
48167 Münster
Tel.: 02506-25 12
Kassenprüfer/in
Peter Paul Dreyer
Im Bilskamp 26
48167 Münster
Tel.: 02506-7367
Pauline Tomkötter
Im Bilskamp 37
48167 Münster
Tel.: 02506-30 33 52
Herzlich willkommen beim AWO Ortsverein Wolbeck. Dass Sie zu uns gekommen sind, freut uns besonders. Unsere Begegnungsstätte finden Sie in der Hofstraße 24 in Wolbeck.

In den Räumlichkeiten dieses Hauses spielen sich die meisten regelmäßigen Begegnungen der Mitglieder, Freunde und auswärtigen Besucher ab. Es ist immer noch Platz für Neugierige, die sich mit interessanten und engagierten Menschen treffen wollen.
Selbstverständlich bieten wir Ihnen alkoholfreie Getränke und natürlich auch ein kaltes Bier an, damit das Zusammensein nicht „so trocken“ ist. Beim „Offenen Donnerstags - Themenkreis“ können Sie sogar einen selbstgebackenen Kuchen von sprichwörtlicher Raffinesse genießen.
Die Preise bewegen sich auch für schmale Geldbörsen in erschwinglichem Rahmen. Keiner muss auf ein Getränk oder ein Stück Kuchen verzichten nur weil er keine finanziellen Mittel hat.
Sie sollten unsere Aktivitäten im Stadtteil Wolbeck kennen und sich inspirieren lassen.
Blick in die Begegnungsstätte mit einer Kunstausstellung
Vermissen Sie Informationen? Haben Sie Anregungen oder Kritik zu unserem Web-Auftritt? Lassen Sie es uns wissen!
Theo Mooren freut sich über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail (t.mooren@citykom.net) oder Telefon (02506-832573).
Unter den folgenden Begriffen finden Sie alles Wissenswerte. Klicken Sie sich durch und haben Sie viel Vergnügen dabei! Wenn Sie auf die unterstrichenen Begriffe klicken, finden Sie weitere interessante Informationen.
Geschichte des Ortsvereins Wolbeck
Offener Donnerstags-Themenkreis
Aktuell
Ergebnisse der Vorstandswahlen auf der AWO Mitgliederversammlung am 04.Mai 2012
Tagesordnungspunkt 7: Neuwahlen zum Vorstand
a) Vorstand
- Als 1. Vorsitzender wurde Horst-Herbert Camen bei eigener Enthaltung wiedergewählt.
- Als Stellvertreterin wurde bei Enthaltung des Ehepaars Camen Marlene Benter-Camen wiedergewählt.
- Kassierer wurde bei eigener Enthaltung Klaus-Peter Eichholz wiedergewählt. Als 2. Kassierer wurde Bernd Obst einstimmig wiedergewählt.
- Als Schriftführer und für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurde Theo Mooren bei eigner Enthaltung wiedergewählt. Die Position des stellvertretenden Schriftführers blieb offenen. Die Beisitzer erklärten sich bereit, im Falle einer Abwesenheit des Schriftführers einzuspringen. Diese Vorgehensweise erschien sinnvoll für den Fall, dass neue Räumlichkeiten bezogen werden. Dann sei es leichter, ein weiters Vorstandsmitglied wählen zu können, der dann bestimmte Aufgaben in diesem Zusammenhang erledigen kann. Diese Vorgehensweise fand die einstimmige Billigung der Versammlung.
- Beisitzer: Es wurden Christel Benger, Dörte Dreyer Gaby Hesse Ottmann und Eckhard Lechermann einstimmig wiedergewählt. Für Martin Weinert, der nicht mehr kandidierte, wurde Christine Echelmeyer neu gewählt. Christine konnte an der Versammlung nicht teilnehmen. Die schriftliche Zusage, dass sie nach einer Wahl das Amt annimmt liegt vor. Die Wahl der Beisitzer erfolgte einstimmig.
b) Kassenprüfer
Die Kassenprüfer sind nach 2 Jahren komplett neu zu wählen. Es wurden Günter Illhardt und Margarete Weßendorf einstimmig gewählt.
c) Delegierte für künftige Kreiskonferenzen
Die Versammlung bestätigt die komplette Liste der Delegierte vom 16.11.2011. Dies sind zurzeit: Theo Mooren; Christel Benger; Klaus-Peter Eichholz; Dörte Dreyer; Günter Illhardt, Bernd Obst; Pauline Tomkötter; Ecki Lechermann; Peter-Paul Dreyer; Ingrid Brock-Gerhardt; Rosemarie Liesert; Margarete Weßendorf; Martin Weinert;
Termine Mai 2012
Wochentag | Datum | Uhrzeit | Aktivität |
Donnerstag | 03.05.12 | 15:30 | Themenkreis |
Freitag | 04.05.12 | 18:00 | Mitgliederversammlung |
Freitag | 04.05.12 | 19:00 | Schachgruppe |
Dienstag | 08.05.12 | 15:00 | Handarbeitsgruppe |
Donnerstag | 10.05.12 | 15:30 | Themenkreis |
Donnerstag | 10.05.12 | 19:00 | Doppelkopfrunde |
Freitag | 11.05.12 | 19:00 | Schachgruppe |
Dienstag | 22.05.12 | 15:00 | Handarbeitsgruppe |
Donnerstag | 24.05.12 | 15:30 | Themenkreis |
Donnerstag | 24.05.12 | 19:00 | Doppelkopfrunde |
Freitag | 25.05.12 | 19:00 | Schachgruppe |
Dienstag | 29.05.12 | 15:00 | Handarbeitsgruppe |
Donnerstag | 31.05.12 | 15:30 | Themenkreis |
Doppelkopfrunde
Kartenspielen besonders Doppelkopf ist nicht nur eine Sache von Männern in der Kneipe, sondern eignet sich für jung und alt. Reizen oder Ansagen ist gefordert und manchmal auch nicht so beliebt. Aber es gibt viel Spaß und noch mehr Gesprächsstoff. Es lässt sich außerdem so herrlich streiten über „re“ oder contra oder den Einsatz der „Dulle“ oder den gefangenen Fuchs. Dabei schmeckt natürlich ein frisches Bier oder ein kaltes Wasser sehr gut. Zocken und Geld verspielen kann man bei uns nicht, aber Geselligkeit und Spaß haben.
Die Doppelkopfrunde ist das jüngste Angebot unseres Ortsvereins und wir suchen noch weitere interessierte Personen. Machen Sie mit , wir lernen Sie an. Sie sollen Freude an diesem schönen Spiel haben.
Wir treffen uns jeden Donnerstag einer ungraden Woche eines Monats um 19:00 Uhr in unserer Begegnungsstätte in der Hofstraße 24. Nächste Termine siehe unter Aktuell.
Da ist „Hochzeit“ und der erste Fehl in fremde Hand geht mit. Gehen Sie doch auch mit!
Auskunft erteilt:
Eckehard (Ecki) Lechermann
Telefon. 02506 - 1869
Geschichte des Ortsvereins Wolbeck
Die Gründungsversammlung fand am 28. Mai 1971 in der Gaststätte Bockholt statt. Die Initiative zur Gründung kam aus den Reihen der SPD Fraktion im damaligen Gemeinderat. Als erste Vorsitzende wurde Regina Kaup gewählt. Ihre Aufgabe war es, die personelle Situation des Ortsvereins zu verbessern und vor allen Dingen nach außen hin die Mauer von Unkenntnis und falschem Wissen über die Aufgaben eines freien Wohlfahrtsverbandes zu durchbrechen. Letzteres ist eine Daueraufgabe. Die personelle Situation erlaubte es jedoch bereits am 21. Oktober 1971 eine erneute Mitgliederversammlung durchzuführen.
Hier wurde als neuer erster Vorsitzender Hans Knapp gewählt. Nunmehr setzte sich der neue Vorstand zielstrebig dafür ein, eine Altentagesstätte zu gründen. Für dieses Vorhaben hatte die AWO das Gebäude der damaligen „Große-Mädchen-Schule“ gegenüber der Pfarrkirche ins Auge gefasst. Die Umbaupläne mit detaillierten Zeichnungen und der kompletten Finanzierung durch die AWO wurden der Gemeinde vorgelegt. Entgegen vorherig signalisierter Bereitschaft stimmte der Gemeinderat im März 1972 gegen das Projekt. Rückblickend ist bekannt, dass die katholische Kirchengemeinde im August einen eigenen Zuschussantrag gestellt hat. Gebaut wurde aber nichts. Das jahrelang leer stehende Schulgebäude wurde später abgerissen.
Nachdem das Projekt Altentagesstätte wie eine Seifenblase geplatzt war, machte sich Resignation breit. Für den Ortsverein folgte eine Phase der Stagnation. Die Vorsitzenden der nächsten Jahre und die verdienten Vorstandsmitglieder, wie unter anderem Katharina Neumann, Dietlinde Becker, Reni Kaup, Mary Damerau, Willi Urscheit, Irmgard Fannasch, Ernst Tomkötter und Egon Bröskamp bekamen die Aktivitätsmüdigkeit zu spüren. Aber seit 1974 konnten die Altpapieraktionen erweitert werden. Bei den Weihnachtsaktionen wurden die Altpapiererlöse und sonstige Einnahmen voll und ganz für ältere Mitbürger und Behinderte zur Verfügung gestellt.
Eine Wende setzte 1979 ein. Neben dem damaligen Vorsitzenden Peter Paul Dreyer waren es Reinhard von dem Berge und Gerd Greiser die frische Impulse einbrachten. Von entscheidender Bedeutung war es, dass im „Haus Wolbeck“ einmal wöchentlich Räume genutzt werden konnten. Damit war es möglich einem Seniorentreff fest zu terminieren. Unter dem damaligen Seniorenobmann Helmut Plaschke engagierten sich insbesondere: Käthe Borgers, Elsbeth Hagemeyer, Gertrud Dolle, Willy Rüther und Maria Westhues. Weiter wurden unter dem Vorsitzenden Reinhard von dem Berge (Februar 1983 bis Februar 1985) unter anderem ein Handarbeits-Kreis, Lichtbildervorträge, Basare und Kinderfeste angeboten. Die Mitgliederzahl wuchs auf über 100 Mitglieder an.
1985 ergab sich durch die Umbaumaßnahmen im Haus Wolbeck ein deutlicher Einschnitt in den Aktivitäten. Die Seniorengruppe konnte sich z.B. nur im 14-tägigen Wechsel in den Räumen der katholischen oder evangelischen Kirchengemeinde treffen. Zum Fortbestand und weiteren Aufbau des Ortsvereins fehlten eigen genutzte Räumlichkeiten.
Am 14.06.1986 wurde Horst-Herbert Camen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Mitgliederversammlung beauftragte ihn geeignete Räume zu kaufen oder zu mieten. Nachdem der Ankauf der ehemaligen Gaststätte „Zum Tiergarten“ scheiterte bot sich die Gelegenheit das Haus in der Hofstraße 24 zu mieten. Der Vermieter, Herbert Forsthove, lies einige kleinere Umbauten durchführen. Die Gestaltung der Innenräume wurde vom OV in Eigenleistung durchgeführt. Hier haben mit besonderem Arbeitseinsatz Willi Lehmann und Werner Stepke mitgewirkt. Am 24.06.1987 war es dann so weit. Die erste Begegnungsstätte des Ortsvereins konnte feierlich eröffnet werden.
Die unmittelbare Auswirkung der Eröffnung zeigte sich im Besuch des Seniorentreffs. Hier bildeten sich an drei Tagen in der Woche Gruppen, die in geselliger Runde die Probleme des Alltags überbrücken konnten. Zu dem bestand eine unerschöpfliche Informationsbörse zu den Tagesereignissen in Wolbeck.
In den nachfolgenden Jahren hat der Ortsverein eine große Palette an Angeboten bereitgehalten. Beispielhaft seien erwähnt: Tagesausflüge, Theaterbesuche zu Freilichtbühnen, Pättkesfahrten, Kur- und Urlaubsaufenthalte, Sommerfeste, Kinderfeste, Weihnachtsfeiern, Basare, Tage der offenen Tür, Lichtbildervorträge, Gymnastikkurse, Diätkurse, Bastelkreise, Handarbeitskreise, Doppelkopfrunden, Schachgruppen, den jährlichen Seniorenkarneval im Festzelt der ZiBoMo (in 2011 mit 350 Besuchern) und den erfolgreichen wöchentlichen Themenkreis.
Der Themenkreis ist an die Stelle der einfachen Seniorentreffs getreten, die sich aus dem Zeitgeist heraus langsam aufgelöst haben.
Zurzeit werden zu festen Terminen angeboten:
- dienstags: Handarbeitskreis unter der Leitung von Rosemarie Liesert
- donnerstags: Themenkreis unter Leitung von Ingrid Brock-Gerhardt und der besonderen Betreuung von Beate Weinert
- freitags: Schachgruppe unter Leitung von Erhard Beier
- donnerstags 14-tägig: Doppelkopfrunde unter Leitung von Ecki Lechermann
Handarbeitskreis
Seit September 2004 treffen sich jeden Dienstag von 15:00 bis 17:15 Uhr unter fachkundiger Leitung von Rosemie Liesert Frauen jeden Alters. Sie gestalten feine Handarbeiten. Die ersten Arbeiten waren Hardangerarbeiten. Es wird berichtet, dass eine Redakteurin der WN nachdem ihr die Hardangerarbeiten freundlich erklärt wurde, sagte: „Aha, sie machen quadratische Löcher!“ Nicht nur darüber lachen die Frauen noch heute. Manchmal ist das Handarbeiten nur eine schöne Nebensache. Es wird in dem Kreis viel gelacht. Eine Teilnehmerin bringt den Ablauf des Nachmittags für sich auf den Punkt. „Es geht mir am Dienstagnachmittag darum, den Alltag zu vergessen. Wenn ich dann wieder zu hause bin, freue ich mich schon auf den nächsten Dienstag!“ Höhepunkte sind Geburtstage, denn da gibt es nicht nur Kaffee oder Wasser, sondern auch Kuchen oder Torte. Selbstverständlich werden auch Fragen zu den Handarbeiten fach- und sachkundig beantwortet. Jeder wird geholfen. Haben Sie Lust bekommen an diesen schönen Stunden teilzunehmen? Nur Mut, alle Handarbeiterinnen freuen sich auf sie!
Netzwerk kleiner Hilfen
Der AWO Ortsverein Wolbeck ist kooperativer Träger im ökumenischen „Netz kleiner Hilfen“. Weitere Träger sind Caritas, Diakonie und Kolpingfamilie Wolbeck. Die ange-botene Hilfe für alle Wolbecker umfasst z.B. Begleitung auf Spaziergängen, Unterstützung beim Einkaufen, Begleitung zum Arzt und zu Behörden, Hilfe bei kurzfristigen Problemen im Haushalt, gemeinsame Zeiten miteinander verbringen mit Gesprächen, Gesellschaftsspielen oder Vorlesen. Richten Sie Ihre Anfrage bitte an:
Caritas-Büro St. Nikolaus Herrenstr. 15
Telefon: 0 25 06 – 810- 11 118
dienstags von 16:00 bis 17:00 Uhr
Offener Donnerstags – Themenkreis
Der Offene Donnerstags-Themenkreis bietet jeweils donnerstags in der Zeit von ca. 15:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr einen Vortrag. Unsere Begegnungsstätte ist für Sie geöffnet ab 14:30 Uhr. Kaffee und Kuchen erhalten Sie ab 15:00 Uhr. Der Offene Donnerstags-Themenkreis steht unter der fachkundigen Leitung von Frau Ingrid Brock-Gerhardt.

Frau Ingrid Brock-Gerhardt begeistert einen Besucher, der zum ersten Mal einen Offenen-Themenkreis besucht und nicht aus Wolbeck kommt.
Der Kuchen wird seit Bestehen des Themenkreises von Frau Beate Weinert mit großer Freude gebacken. Bislang – so ergab eine Berechnung hat Frau Weinert mehr als 1000 Kuchen gebacken.

Die Bäckerin schneidet die von ihr mit Liebe gebackenen Kuchen.

Kuchen, bei denen dem Freund selbstgebachener Kuchen das Wasser im Mund zusammenläuft allein vom Anschauen!
Programms des Themenkreises Mai bis Juli 2012
03. Mai 2012 „Eine Reise zu den Kulturschätzen an ODER und WEICHSEL“
Lichtbildervortrag
Referentin: Gisela Rosenmöller
10. Mai 2012 Literatur am Nachmittag Zum Tag der Bücherverbrennung
Lesung des VorleseClubHiltrup
Der Akt kultureller Barbarei markierte zugleich den Beginn von Verfolgung und Vernichtung.
An die Bücherverbrennung, wenige Monate nach der Machtergreifung der Nazis, erinnert der allseits bekannte VorleseClubHiltrup mit einer Lesung unterschiedlichster Autoren, deren Werke verbrannt wurden.
„Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“. Diese mahnenden Heine-Worte wurden todernst. An diesem Nachmittag soll erinnert werden an die Verbrennung von 10 000 Zentnern Büchern allein in Berlin, aber auch die lokalen Ausprägungen in Münster mit einem „Schandpfahl“ und Karren voller Bücher, die am 6. Mai 1933 den Flammen übereignet wurden. Seit einem Jahr erinnert eine Bronzeplakette auf dem Domplatz an diese Exzesse.
17. Mai 2012 Christi Himmelfahrt – kein Themenkreis
24. Mai 2012 „Streifzug durch die Geschichte des
Reisens“
Referentin: Christiane Cantauw Volkskundlerin
CHRISTIANE CANTAUW spricht zum Thema „Ein Streifzug durch die Geschichte des Reisens“, indem sie über die Entdeckung der Schnelligkeit und Auswirkungen von den einzelnen Menschen und der Gesellschaft , berichtet.
31. Mai 2012 „Das gotische Rathaus der Stadt Münster“ Baugeschichte,
Diavortrag Referent: Otto-Ehrenfried Selle
Herr Selle wird auf die Baugeschichte des Rathauses (Friedenssaal-Bürgerhalle-Schaugiebel); Interpretation des Programms des Schaugiebels und auf die Chillida-Skulptur hinter dem Rathaus eingehen.
07. Juni 2012 Fronleichnam - kein Themenkreis
14. Juni 2012 Kunst am Nachmittag
Werner Tübke (1929 – 2004) – „der DDR-Maler, der aus dem
Rahmen fiel“. Das Bauernkriegspanorama mit
Thomas Münzer in Bad Frankenhausen
Referent: Heinz-Willi Kehren
21. Juni 2012 „DER HAREM - seine Geschichte und seine Faszination“
Lichtbildervortrag
Referent: Christoph Mahler
Das Wort HAREM geht auf das arabische „Haram“ zurück, was „verboten“ bedeutet. Es hat später die Bedeutung von „geschützt“ und von „reserviert“ bekommen. Über das Leben der Frauen im Harem orientalischer Herrscher gibt es viele phantastische Spekulationen. Genaue Beschreibungen fehlen. Zu sehr war diese Welt den Blicken entzogen. Im Westen hatte sich vor allem die Vorstellung verbreitet, im Harem warteten hingebungsvolle Schönheiten immer nur darauf, ihrem Herrscher zu dienen und zu Willen zu sein. Ganz so wie der Dichter Hebbel sie lebendig werden ließ. In Wahrheit war alles etwas komplexer und tiefgründiger. Es gab nicht nur Sklavinnen in den orientalischen Harems, sondern auch Mädchen hochgestellter Familien, die bereits im Kindesalter hinter den Mauern des Palastes verschwanden. Sie wurden in bestimmten Räumen von einer Obererzieherin ausgebildet und wuchsen praktisch im Harem auf. Nicht selten wurden von solchen Haremsfrauen später die Erben der Herrscher geboren, denn auffällig viele der Paschas haben niemals geheiratet.
28. Juni 2012 „Europäische Orientmalerei des 19. Jahrhunderts“
Dia-Vortrag
Referentin: Dr. Bärbel Jäger Kunsthistorikerin
Der AWO-Themenkreis bietet in seiner Reihe „Kunst am Nachmittag“ einen Dia-Vortrag über „Europäische Orientmalerei des 19. Jahrhunderts“ von der Kunsthistorikerin Dr. Bärbel Jäger an.
Der Vortrag ist eine Ergänzung zum Thema „Der Harem“ von Christoph Mahler am 21.7.12.
Unter Orientalismus in der Kunst versteht man Darstellungen und Verwendungen nah- und fernöstlicher Motive durch europäische Kunstschaffende. Den Orientalismus oder Exotismus gibt es auch in der Architektur, Musik, Literatur und Film. Zahlreiche europäische Maler des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts huldigten dem Mythos des Orients als Ort der Sinnlichkeit und Dekadenz. Vor allem die damals höchst beliebten Haremsszenen sind hier zu nennen. Die Sinnlichkeit solcher Szenen wurde für die europäische Welt durch das orientalisierende Dekor akzeptabel gemacht. Auch im deutschen Kulturkreis gab es zahlreiche „Orientmaler“.
05. Juli 2012 Architekturstadt Münster
Rundgang auf dem LEONARDO-CAMPUS Münster
Treffpunkt: vor der Eissporthalle 13 Uhr
Referent: Hermann-Josef Peters, Führung
Der AWO-Themenkreis bietet einen Rundgang auf dem LEONARDO-CAMPUS in Münster an.
Die ehemalige Von Einem Kaserne – in Münster bekannt als Reiterkaserne – mit zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden aus der Wilhelminischen Zeit ist ein weiteres Beispiel für die „Umnutzung“ vorhandener Gebäudestrukturen zu einem neuen Bestimmungszweck, dem vor 10 Jahren gegründeten Leonardo-Campus für Fachbereiche von Universität und Fachhochschule sowie die Kunstakademie. Wo einst die Stallungen der preußischen Reiterkaserne untergebracht waren, lernen und arbeiten heute Studenten. Das Gesamtensemble wurde unter Berücksichtigung der vorhandenen Baustruktur umgebaut und durch Neubauten ergänzt, die sich den historischen Kasernenbauten anpassen oder einen klaren Kontrapunkt darstellen, wie z.B. der soeben eröffnete Neubau des Fachbereichs Design.
Es ist eine etwa 90minütige Führung mit Hermann-Josef Peters vorgesehen.
Hermann-Josef Peters ist als stellvertretender und kompetenter Leiter der Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW ein Kenner der denkmalgeschützten Liegenschaften des Landes im Bezirk Münster. Insbesondere im Zusammenhang der Umnutzung von bestehenden Gebäuden für neue Aufgabenbereiche hat er sich einen Namen gemacht.
Treffpunkt ist um 13 Uhr vor der Eissporthalle (Linien 16, R72/73, Linie 13).
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. 02506-2568 (Ingrid Brock-Gerhardt).
Nach der Führung (ca. 15 Uhr) geht es mit dem Bus nach Altenberge zur Einkehr in das Gartencafe GRÜNWERKSTÄTTEN.
12. Juli 2012 Kunst am Nachmittag
LEONARDO DA VINCI - Ein Genie
Referentin: Monika Pfützenreuter
Lichtbildervortrag
Referentin: Gisela Rosenmöller
LEONARDO DA VINCI kann zu Recht ein Universalgenie genannt werden. Er war zugleich Maler, Bildhauer, Kunsthistoriker, Anatom, Naturforscher, Architekt, Mechaniker und Erfinder. Durch seine einzigartige Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Technik gelingt es ihm, uns auch noch nach 500 Jahren zu überraschen. Leonardos Gemälde „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“ sind weltberühmt. Seine Leidenschaft galt jedoch seinen wissenschaftlichen und technischen Forschungen. Er hinterließ ein Lebenswerk von 6000 verschlüsselten Manuskriptseiten. Darunter viele seiner technischen Zeichnungen, Studien und Entwürfe zu den Themen Mechanik, Werkzeug- und Militärtechnik, Messgeräte sowie Fortbewegung zu Lande, im Wasser und in der Luft.
Im August machen wir eine kurze Sommerpause
Wiederbeginn am 06. September 2012
Soweit Sie gerne ein eigenes Thema behandelt haben möchten, bitten wir um Mitteilung.
Um unserem anspruchsvollen Themenkreis auch weiterhin finanziell eine Basis zu geben, bitten wir um einen Kostenbeitrag von € 6,00 - auf Wunsch auch inklusive Kaffee, Kuchen und ein alkoholfreies Getränk.
So können Sie sparen! Bei vorheriger Anmeldung von fünf aufeinander folgenden Veranstaltungen, sind nur die Grundkosten für vier Veranstaltungen zu entrichten.
Bei der zukünftigen Themenauswahl berücksichtigen wir gerne Ihre Anregungen und Wünsche. Lassen Sie uns diese wissen. Wir freuen uns darauf.
Die angebotenen Fahrten werden wir zum Selbstkostenbetrag zuzüglich des Unkostenbeitrags abrechnen. Wegen der Busbestellung für diese Fahrten ist eine vorherige Anmeldung unbedingt und absolut verbindlich erforderlich. Mit der Anmeldung entsteht die Verpflichtung zur Zahlung des gesamten Fahrtpreises. Bei Nichtteilnahme erfolgt keine Kostenerstattung!
Damit wir auch weiterhin Frau Beate Weinert bei der Vorbereitung für den Kaffee und ihren – viel gelobten – Kuchen unterstützen können, bitten wir, uns Ihr Interesse an den einzelnen Veranstaltungen – soweit möglich - vorher telefonisch mitzuteilen. Die Reservierung eines Sitzplatzes ist jedoch nur in besonderen Ausnahmefällen möglich.
Sie erreichen uns telefonisch unter:
Frau Ingrid Brock-Gerhardt, Telefon: 02506/2568 (Fax: 303545)
oder
Horst-Herbert Camen, Telefon/Fax: 02506/1070
Presse und Bilder
Schachspielgruppe
Jung und Alt erfreuen sich am königlichen Spiel und messen ihr strategisches Können. Neue Freunde des Schachspiels sind jeden Freitag um 19:30 in der Begegnungsstätte willkommen.
Seniorenkarneval 2012
Horst-Herbert Camen – Vorsitzender des AWO Ortsvereins Wolbeck – verkündete zu Beginn voller Stolz, das im 19. Jahr des Seniorenkarnevals das Zelt mit über 420 Besuchern ausverkauft ist. 149 Menschen mit Behinderung aus Wolbeck, Gremmendorf, Everswinkel, Münster und Telgte feierten mit und mischten sich unter die Jecken. Alle waren mit dem Hippenmajor und dem Prinzen der Stadt Münster vereint in dem Wolbecker Ruf „Hipp-hipp – Meck meck“.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Seniorenkarnevals in Wolbeck leistete eine Gruppe von Menschen mit Behinderung einen Beitrag und zwar mit einer Playbackshow unter dem Titel: „Andy Borg“ alias Christian Hoffmann und der Background Gruppe Westfalenfleiß. Der gelungene Beitrag der Gruppe ermutigte die ersten Besucher ein Tänzchen auf den wenigen freien Flächen zu wagen. Rauschender Beifall war der Dank für den Mut und die intensive Arbeit der Künstler. Ein besonderer Dank gilt der Initiatorin Marlene Benter-Camen und der Gruppenleiterin der Westfalenfleiß Anne Weißen.
Die Showtanzgruppen der ZiBoMo waren für Jung und Alt ein wahrer Augenschmaus und leider viel zu schnell zu Ende. Die kfd „Hupfdohlen“ ernteten mit Ihrem Beitrag zum Thema Fußball nicht nur die Anerkennung der Frauen, sondern auch der Fußball versessenen Männer.
Der künstlerische Höhepunkt war der Auftritt des Christian Glade (Merlin Preisträger 2011) mit seinen Zauberstückchen. Auch wenn der Zauberer immer wieder betonte, dass diese oder jene Vorführung auf jedem Kindergeburtstag zu sehen sei, so waren die Besucher doch maßlos erstaunt, dass z.B. eine brennende Zigarette – trotz Rauchverbot - durch den Stoff der neuen Jacke des Jugendhippenmajor verschwunden war, ohne ein Loch zu hinterlassen. Der Dumme war nur der Raucher, der seine geliebte Zigarette für diesen Beitrag zur Verfügung stellen musste. Die Zigarette taucht nie wieder auf.
Aus seiner Kiepe zauberte der „Kiepenkerl Pit Dräger“ viele lustige Geschichten von der Erschaffung Wolbecks bis zur Zeit der I-phones auf Plattdeutsch und Hochdeutsch. Gerade die älteren der Alten wurden mit den Gedichten an Ihre Schulzeit und Jugend erinnert. Einigen ging bei diesem Beitrag das Herz auf. Pit Dräger war nur schwer zustoppen, aber der enge Zeitplan setzte leider eine Grenze. Der Beifall der Besucher zeigte die Freude.
Das Männerballett XXL-fen rundete die künstlerischen Beiträge ab und war wie jedes Jahr ein sehenswerter Höhepunkt. Zum Abschied übergab Marlene Benter-Camen rote Rosen an Ulrich Schröder für seine langjährigen Verdienste bei der Moderation des Seniorenkarnevals. Er tritt altersbedingt in den Ruhestand. Er versprach aber am 02.02.2013 als Gast den Seniorenkarneval der AWO 2013 zu besuchen. Termin schon jetzt bitte vormerken!
http://www.wn.de/Fotostrecken/Lokales/Muenster/Awo-und-ZiBoMo-Seniorenkarneval-2012-in-Wolbeck
Die AWO hilft – helfen Sie der AWO
Heute ist diese Idee immer noch zeitgemäß – gerade in Zeiten, in denen Egoismus statt Solidarität an der Tages-ordnung ist. Aber nur als ein starker Mitgliederverband können wir auf Dauer helfen und gute Arbeit in Wolbeck leisten. Damit die AWO auch weiterhin mit Herz, Mensch-lichkeit und Qualität aktiv sein kann, sind wir auf ihre Hilfe angewiesen!
Der Beitrag für eine Einzelmitgliedschaft beträgt
mindestens € 2,50.
Eine Familienmitgliedschaft beträgt
mindestens € 4,00.
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